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Torrausch: 1. Liga
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Erste WeichenstellungenIn Bundesliga und Erster Liga sind neun bereits neun Spiele absolviert, und so schön langsam bilden sich die ersten Grüppchen, die sich daran machen, sich vom Heuptfeld abzusetzen - nach oben oder nach unten. Die NMR-Flut der vergangenen Wochen ist derzeit abgeebbt, was allerdings auch dem Einsatz der KI zu verdanken ist. Und in Europa stehen die Wichen nach dem Austieg des FC Kärnten in die CL-Hauptrunde auch Richtung oben. Euopapokal: Während die UEFA-Cup-Teilnehmer gerade erst in ihre Gruppen gelost wurden und am Montag abend ihren ersten Auftritt haben, hat unser Meister schon einiges geleistet: wie von mir letzte Woche prophezeiht, steht Matthias nach drei Siegen und einem Unentschieden in der Hauptrunde! Dadurch könnte bereits in dieser Saison Realität werden, woran sich schon mehrere Trainergenerationen die Zähne ausgebissen haben: eeendlich die Schweiz zu überholen und nur noch als zweitschlechtestes Land Europas zu gelten lautet die Devise! Bundesliga: Zumindest hier gelingt es noch keinem Team, sich nach oben abzusetzen. Nach zwei souveränen Heimsiegen stehen erstmals seit Längerem die Juniors wieder ganz oben, punktgleich mit dem Meister aus Kärnten (ebenfalls zweimal zu Hause erfolgreich) und der Austria, die einen geradezu perfekten ZAT spielt und mit drei Siegen auf die 3 vorstürmt. Für die Vienna geht es mangels Heimspielen erstmal bergab und der LASK tritt derzeit auf der angestammten 5 auf der Stelle, aber weder Punkte- noch TK-technisch bahnt sich hier eine Vorentscheidung an. Das Titelrennen wird noch viele Wochen lang die halbe Liga beschäftigen. Vielleicht auch den SK Sturm, der zwar weniger glücklich agiert, sich aber immerhin noch vor Ried halten kann. Die Oberösterreicher verlieren zwar einen Platz, stehen aber im Abstiegskampf weiterhin sehr gut da. Mattersburg sammelt 5 Punkte gegen den Abstieg, muss aber dafür einiges an Federn lassen, was das TK angeht. Immerhin, fünf Punkte Vorsprung vor Bregenz und den nun auch wieder trainerlosen Lustenauern sind keine schlechte Ausgangslage. Doch mit den NMRs der Konkurrenz dürfte es vorerst vorbei sein. Erste Liga: Hier hört weiterhin alles auf Frenkies Kommando. Auch wenn das TK der kleinen Austria schon mal besser aussah, ach Siege und ein Remis bei neun Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Schwanenstadt kann derzeit noch am besten folgen, während Altach ein wenig und Austria Lustenau massiv an Boden verlieren. Die Lustenauer wollen es wohl auf einen Endspurt ankommen lassen und bauen ihre TK-Führung aus, aber allzu weit sollte man "Schwona" nicht davonfliegen lassen. Zwischen den ersten vier und den Verfolgern Innsbruchk und Red Bull tut sich schon eine gefährliche 5-Punkte-Lücke auf, die es schleunigst zu schließen gilt, wollen die beiden noch oben eingreifen. Auch Wörgl muss weit mehr als die 4 Punkte abliefern, die es an diesem ZAT gab, wollen sie nicht langfristig in der Ersten Liga versickern. Dem großen SK Rapid hat der neue Trainer Maria bislang wenig Glück gebracht, mehr als ein Platz im unteren Mittlefeld ist für die Hütteldorfer bislang nicht rausgesprungen, und von unten drängt bereits die Konkurrenz: Nach der Entlassungsorgie der letzten Woche macht es Austria Salzburg am besten, Punktet per KI siebenfach und präsentiert mit Pfrony bereits eine neue Trainerin. Das bedeutet einen Sprung auf die 9, vorbei an Austria Kärnten und Gratkorn, die in Kapfenberg ein irres Abstiegsspiel mit 4:5 gewinnen und die Steirer ganz tief unten reindrängen: neun Spiele, null Punkte, das sieht wahrlich nicht gut aus für Kapfenberg.
| Gruß Benson
| 28.07.2008 um 19:00 Uhr ÖFB-Pokal siehe Termine | [ Portal | Europapokale ]
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Saisonstart 2008Auch die beiden österreichischen Ligen sind nun startklar für die Saison 2008. Es hat lange gedauert, was - wie im Forum ersichtlich - an massiven Umprogrammierungen lag. Viel zu sehen ist nicht für Euch, aber darum ging es ja auch nicht. Neu ist insbesondere das Protal und die Zeitung. Auch wenn ihr relativ lange warten musstet, die Pause hat sich gelohnt. Einerseits wurde im Hintergrund einiges an Programmcode geändert, so dass in Zukunft einiges reibungsloser ablaufen dürfte. Zum anderen wurde das alte Portal auf Vordermann gebracht, so dass es nicht nur ansehnlicher ist, sondern auch einiges neues bietet. Unter anderem werden jetzt (fast) alle Zeitungsartikel dort veröffentlicht, so dass auch andere Spieler mitbekommen, was in der Ligat ha'Al so los ist. Dafür mussten einige Dinge umgebaut werden in der Zeitung. Zum einen wurde der Bereich Absatz eingeführt. Hier könnte ihr einen 200-500 Zeichen langen Text eingeben, der dann als einleitender Absatz fett dargestellt wird. Und noch besser: Dieser Absatz wird auch automatisch ins neue Portal gestellt (falls ihr Euren Artikel nicht im Portal sehen wollt, müsst ihr den Absatz einfach nur leer lassen). Die zweite Änderung der Zeitung: Statt mit HTML-Code können Artikel nun mit BBCode verschönert werden (wie im Forum auch schon). Ein Link zu einer kleinen Anleitung ist im Redaktionsmenü zugänglich. Also: Probiert sie doch mal aus, die neue Zeitung. Zur Liga möchte ich gar nicht viel schreiben, das ist Bensons Job. Ich gebe allerdings an dieser Stelle nochmal die internationalen Teilnehmer bekannt: CL-Qualifikation: SK Sturm Graz UEFA-Pokal: Casino SW Bregenz, FK Austria Wien, FC Kärnten (als Pokalfinalist) InterTOTO Pokal: BSV Juniors
Viel Erfolg!
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Meister mit FehlstartDa beginnt sie wieder, die Bundesliga. Zwischen Lustenau und Mattersburg, vom Pfänder zum Brenner darf wieder gesetzt, gehofft und gewonnen weden. Nebenbei hat auch der EC schon wieder begonnen, aber aus österreichischer Sicht gab es da mal wieder keine frohe Kunde. UI-Cup: so schnell kann's gehen: die BSV Juniors bekamen ein echtes Mörderlos zugedacht, nämlich Borussia Dortmund. Und im Westfalenstadion gingen die Borussen derart übermotiviert ans Werk, dass die Villacher trotz des knapp gewonnenen Heimspiels letztlich keine Chance hatten. Keine Chance auf den UEFA-Cup hat auch Dortmund, dementsprechend haben die Juniors sich nichts vorzuwerfen. Ach, aber schön wär's trotzdem gewesen.
Bundesliga: und da war sie wieder, die Heimnull. Da hilft alles Mahnen und Zetern nicht, diesmal hat sie den Meister befallen, und der findet sich konsequenterweise auf einem Abstiegsplatz wieder. Wobei, mit 2 Unentschieden ist Sturm noch recht gut bedient, aber 4 Punkte für 1.2 TK wären schon auch nict zu verachten gewesen.<br>
Gut gestartet ist mal wieder der LASK, unser erster Tabellenführer. Vielleicht reichts ja diesmal für die internationalen Plätze. Nur ein paar Tore dahinter kommt der SV Josko Fenster und Türen, die Überraschungsmannschaft des ersten ZAT. Ebenfalls stark gestartet ist der FC Lustenau, der zwar ohne Trainer, dafür aber mit viel Fingerspitzengefühl agiert.
Hinter einem Mittelfeld aus Bregenz, der Vienna, Kärnten und Pokalsieger Austria folgt der zweite Aufsteiger, Schwanenstadt. Die Neulinge agieren im Gegensatz zu Ried etwas zaghaft, können sich aber vor dem Meister und damit über der roten Linie halten. Die rote Laterne hat erstmal der BSV, wo man nicht nur im UI-Cup, sondern auch daheim gegen die Vienna auf den Deckel bekam. Aber die Saison dauert noch lange...
Erste Liga: Hier haben zwei Mannschaften stark begonnen, mit denen wohl die wenigsten gerechnet haben: Red Bull und Mattersburg haben jeweils 7 Punkte auf dem Konto. Profitiert haben die beiden unter Anderem von überraschenden NMRs: Rapid und Tirol blieben den Spielen fern, was bei Aufstiegskandidaten sicherlich ungewöhnlich ist. Jetzt geht es vor allem bei Rapid schon wieder gegen den Abstieg, doch auch Aufsteiger Schwadorf hat einen Fehlstart hingelegt. Die Absteiger aus Kärnten und Wörgl schauen sich das ganze derzeit noch aus dem Mittelfeld an und freuen sich ihrer prallen Torkonten.
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Sturm weiterhin sieglos6 Spieltage sind unsere Ligen jetzt schon wieder alt, die erste Hinrunde endet also bereits nächste Woche. Die Schonfrist für die Trainer läuft langsam ab, und erwartungsgemäß schieben sich die meisten Favoriten nach vorne - aber nicht alle.
<b>Champions League:</b> Es hätte besser laufen können für unseren Meister in der Quali-Gruppe 6, aber immerhin gelang das Heimspiel gegen Sogndal. In Heraklion verbrauchten die Steirer ziemlich viel Kraft. Hoffentlich fehlt die nicht am Ende.<br>
<b>Bundesliga: der neue Tabellenführer kommt aus Vorarlberg und heißt FC Lustenau. Doch vor allem der Sieg in Kärnten (3:4) hat viel Kraft gekostet, sodass die Lustenauer TK-mäßig erstmal Schlusslicht sind. Der LASK sieht da noch frischer aus und lässt Lustenau durch sparsamen Einsatz auswärts erst mal vorbeiziehen. Mit Bregenz folgt auf Rang 3 der erste heiße Titelanwärter. Mit Sieben Punkten holen die Bregenzer nämlich genauso viel wie die Austria, die jetzt als TK-Krösus mit zwei Punkten rückstand auf die Spitze eine super Ausgangsposition haben. Fällt der traditionelle Fehlstart der Violetten diesmal aus?<br>
Das Mittelfeld sieht eine starke Vienna, die vorerst an Ried vorbeizieht und sich Richtung EC-Plätze Positioniert. Die Rieder Wikinger müssen auf dem Weg zum Klassenerhalt die erste Schlappe einstecken, vor allem das 3:5 im Derby gegen Linz tut natürlich weh. Aber noch stehen sie vor den Nachbarn und Mitaufsteigern aus "Schwana", die sich etwas unten absetzen können.<br>Dem SK Sturm gelingt das nicht, denn auch nach 6 Spielen sind die Steirer sieglos. Vor allem das 0:0 gegen die Austria erzürnt die Fans, da wäre mehr drin gewesen. Verlierer des ZATs ist wohl der KC Kärnten: 5 Tore reichen nicht einmal u einem Punkt. Für den FCK geht es also wieder mal gegen den Abstieg. Die zweite Kärntner Mannschaft, Villach, bleibt ebenfalls ganz unten. Aber es bleiben ja noch 30 Spiele.<br>
<b>Esrte Liga</b>: hier zeigt sich ein seltsames Bild: 7 von 10 Teams sind noch beinahe gleich auf, zwischen Tabellenführer Mattersburg und dem siebten Austria Lustenau liegen gerade 4 Punkte. Auch TK-mößig hat sich bisher wenig getan, nur Altach und die kleine Austria sehen noch etwas frischer aus. Dahinter gähnt erstmal eine Lücke von 6 Punkten, ehe Abgeschlagen die Mannschaften aus Wörgl (2 Tore aus 6 Partien, das ist einfach zu wenig), Rapid und Wacker kommen. Die letzteren beiden haben sich nach sechs torlosen Partien jeweils von ihren Trainern getrennt. Ist das das Ende zweier Traditionsklubs?
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Im Schatten der AustriaDie erste Hinrunde und damit ein Viertel der Saison ist vorüber, aber wer Österreichischer Meister wird, wer die Klasse hält, wer auf- und wer absteigt, ist weiterhin ungewiss. Die Tabellenführung wechselt ständig, der Meister nimmt langsam die Verfolgung auf, und eine alte Dame namens Austria hält sich vornehm zurück. Europapokal: für Meister Sturm sieht es nicht gut aus: Mit Herfølge lieferten sich die Steirer eine folgenschwere Materialschlacht, sodass die Konkurrenz von Sogndal und Heraklion nun einen Punkt Vorsprung hat. Das wird verdammt schwer, da noch was aufzuholen, aber der ÖFB drückt natürlich die Daumen!
Bundesliga: hier machen im Augenblick auch andere Teams als Sturm die Schlagzeilen. Zum Beispiel der LASK, der unter anderem durch einen Sieg gegen Lustenau die Tabellenführung zurückerobert, und die Oberösterreicher machen den Eindruck als wollten sie auch oben bleiben. Bregenz pirscht sich auf dem Weg zu Meisterschaft Nr. 4 ganz heimlich nach oben, während es für Lustenau trotz eines Sieges in Favoriten erstmal bergab geht.
Auf dem vierten Rang verharrt weiter die Austria, und ein Blick auf deren TK muss der Konkurrenz Angst machen. Wenn die die Violetten nicht schleunigst abhängt, wird sie im Schlussspurt keine Chance haben. Auch ein paar Bezirke weiter, bei der Vienna, verfolgt man den Schalgabtausch an der Spitze derzeit lieber aus der Distanz. Derweil versucht der Sturm, die Distanz zur Spitze nicht zu groß werden zu lassen. Der 7-Punkte-ZAT in Graz ist auf jeden Fall schon mal ein großer Schritt in die richtige Richtung.
Wo denn jetzt eigentlich die Abstiegszone beginnt, ist nicht so ganz klar: die Juniors, eben mit einer glatten 9 aus dem roten Bereich herausgestürmt, würden sich sicherlich nicht dazu zählen, sind die Villacher inzwischen doch das internationale Geschäft gewohnt. Doch bisher sind es nur zwei Punkte, und TK-mäßig nehmen sich die Mannschaften alle nicht viel. Mitten im Abstiegskampf angekommen ist jedenfalls der SV Ried nach einem weiteren rabenschwarzen ZAT. Der FC Kärnten kennt sich da unten ohnehin schon ganz gut aus, und mit Schwanenstadt hat sich auch der zweite Aufsteiger unten eingerichtet. Vielleicht kommt ja sogar der SK Sturm noch mal unten vorbei.
Erste Liga: hier bahnt sich einmal mehr ein extrem spannender Aufstiegskampf an: diesmal ist es der SCR Altach, der die Schlagzahl vorgibt. Neun Punkte bedeuten den Sprung auf Platz 1, an Mattersburg und Schwadorf vorbei. Mit Austria Lustenau schiebt sich noch ein weiterer Klub aus dem Westen nach vorne. Vier Bundesligisten aus Vorarlberg? Warum eigentlich nicht?
Absteiger Kärnten hält derzeit mit relativ wenig Einsatz den Anschluss nach oben, während die Austria II schon 5 Punkte von einem Aufstiegsplatz entfernt ist. Verlierer der Runde sind die Limosäufer aus Salzburg, die mal wieder Ärger mit dem Trainer haben. Wenn man sich das Tabellenende der ersten so anschaut, könnte man fast das Gefühl bekommen, als würden die vermeintlich großen Vereine ständig von sabotierenden Trainern unterwandert. Innsbruck und Rapid haben nun hoffentlich mehr Glück mit ihren neuen Spielleitern, aber starten mal wieder verspätet in die Saison, mit einem enormen punktemäßigen Rückstand und ohne echte Chance auf den ersehnten Wiederaufstieg.
Pokal: die erste Runde ist ausgelost, mit einem Derby (Rapid - Austria II) und drei Fernduellen. Den Vogel schießt Austria Lustenau ab, sie erwischen mit Mattersburg ausgerechnet den am weitesten entfernten Konkurrenten. Hoffentlich bleiben sie nicht am Mittleren Ring in München stecken.
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Die Dichte an der Spitze wird breiterDer vierte ZAT stand in den österreichischen Ligen an, und dort gab es für den einen oder anderen Titelfavoriten noch einiges an Rückstand wettzumachen - zumeist mit erfolg, denn das Feld rückt oben zusammen. In der ersten geht derweil die Demontage der Traditionsvereine weiter. Europapokal: wie von mir prophezeiht, hat es für Sturm nicht gereicht, die CL 2008-1 findet also mal wieder ohne österreichische Beteiligung statt. Immerhin im UEFA-Cup ist rot-weiß-rot gut vertreten, denn mit dem dritten Gruppenplatz können sich die Steirer dem Trio Bregrenz - Austria - Kärnten abschließen. Ab montag geht es also im schönsten Pokal der Welt um Österreichs Ehre!
Bundesliga: Der LASK ist zur Überraschung aller auch nach 12 Spieltagen Tabellenführer und konnte seine Serie immerhin auf 7 ungeschlagene Spiele in Folge ausbauen, ehe es in Villach eine Niederlage setzte. Doch als Gejagter hat man keine Pause, und so werden die Linzer früher oder später die Segel streichen müssen - oder sie bekommen eine ernsthafte TL-Krise. Während Bregenz den Abgstand derweil nur konstant hält (ist ja auch zu schön anzusehen, wie sich die Linzer da aufreiben), Preschen die Austria und die Juniors gefährlich nahe heran - und das bei einem inzwischen erdrückenden TK-Vorsprung.
Auch Meistere Sturm Graz findet angsam in die Saison und kommt zmindest mal auf Platz 5 vor, vor den Lustenauern, die (auch dank einer Heimnull) diesmal keinen Sieg feiern können und drei Plätze verlieren. Plötzlich finden sich die Vorarlberger im Abstiegskampf wieder, wo Schanenstadt nach zwei 4:0-Siegen erstmal den Takt vorgibt. Die Vienna, Ried und der FC Kärnten, der von den Schwanenstädtern die rote Laterne übernimmt, müssen zusehen, wie sie da mithalten wollen. Es sieht so aus, als könnte dieser Abstiegskampf noch sehr lange sehr viele Teams in Atem halten.
Erste Liga: ohne die phänomenale Leistung des SCR Altach (& Siege in Folge, jetzt 6 Punkte Vorsprung) oder von Austria Kärnten (3 Siege, hoch von 5 auf 2) schmälern zu wollen, aber das Tabellenende zieht den geneigten Zuschauer derzeit doch mehr in seinen Bann: Red Bull Salzburg, Wacker Tirol und Rapid haben allesamt das Toreschießen verlernt, und somit nimmt deren Krise immer ernstere Ausmaße an. Denn Wörgl kann praktisch gar nicht anders, als sich von den drei Urgesteinen abzusetzen, und Schwadorf agiert zwar auch nicht gerade glücklich, hat aber immerhin einen Trainer, der sich wirklich um das Team kümmert. Der Abstieg für zwei der drei Teams rückt immer näher, zumal die Konkurrenz auch langsam mitbekommt, wie leicht man im Tivoli, im Bullenpark oder in Hütteldorf zu Siegen kommt. Scheinbar haben sich hier ein Parr leute meine Unkenrufe, dass hier Traditionsvereine systematischdemontiert werden, zu sehr zu Herzen genommen.
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Die Schere geht auseinanderNach nunmehr 15 Spieltagen ist die Zeit des Abtastens wohl vorbei: wer jetzt nicht oben dabei ist, droht, den Anschluss zu verlieren. Und wer sich jetzt unten absetzt, kann zusehen, wie sich die im Tabellenkeller verbliebenen gegenseitig in 6-Punkte-Spielen das Leben schwer machen. Und wer jetzt noch im EC dabei ist, hat wahrscheinlich auch Grund zur Freude. Europapokal: nachdem Österreich bisher mal wieder nicht so viel zu lachen hatte in Europa, geht es in der ersten UEFA-Cup-Runde gleich ganz manierlich los: Der FC Kärnten, daheim zur Zeit nicht ganz das Maß der Dinge, ist dank einem guten Riecher für den NMR schon so gut wie durch: Siege in Magdeburg und gegen Alania, beide zu Null, da brennt nix mehr an. Bregenz hat zwar in Tripolis erwartungsgemäß verloren, steht aber ziemlich solide da, und das letzte Spiel bei en erschöpften Dänen von Lyngby bestreiten zu müssen, ist sicherlich auch nicht das schlechteste. Das wird wohl reichen. Bei den Grazern ist das allerdings nicht so sicher: der Punkt in Lecce könnte am Schluss zu wenig sein, denn mit dem Rest-TK müssen die Steirer schon ein Bisschen zaubern, um nicht noch von Liosia überholt zu werden. Das wird schwer.
Bundesliga: die Regentschaft des LASK ist vorerst mal vorbei, ab jetzt heißt es in Linz wohl wieder, das erarbeitete über die Zeit zu retten. Dafür zeigt sich die Austria in einer bestechenden Frühform: 7 Punkte am 5. ZAT, neuer Tabellenführer und trotzdem TK-Krösis! Nur eine widerliche Heimnull hat verhindert, dass die Dominanz nicht noch deutlicher ausfällt. Bregenz und die Juniors können da derzeit nicht mithalten und rutschen beide leicht ab, während sich Titelverteidiger Sturm zumindest schon wieder auf den vierten Rang vorgeschoben hat.
Für die Vienna geht es nach zwei Siegen auch wieder bergauf, aber der sechste Platz ist weder das, wass man sich auf der Hohen Warte zum Ziel gesetzt hat, noch ist der Abstiegskampf für die Döblinger vorüber. Denn da unten herrscht Aufbruchstimmung: Aufsteiger Schwanenstadt rudert kräftig gegen den Abstiegssog an, und unsere Eurofighter aus Klagenfurt machen mit sieben Punkten einen riesen Satz aus dem Keller.
Das heißt, wir dürfen einen neuen Verein in der roten Zone begrüßen: Lustenau 07 schießt einfach keine Tore mehr, schon wird in Vorarlberg öffentlich über die Dimmission von Steve diskutiert. Kein Wunder, wenn man sich das TK anschaut. Zumindest in dieser Disziplin ist Ried noch erstklassig, aber die Oberösterreicher müssen auch langsam mal anfangen, das TK gewinnbringend zu investieren (leichter gesagt als getan bei der Schießbude der Liga).
Erste Liga: Nach 6 Siegen bleibt Altach diesmal sieglos, doch für die Verteidigung von Platz 1 reicht das allemal. Aber Mattersburg holt mit minimalem Aufwand 5 Punkte auf, Lustenau gar sieben! Dass Austria Kärnten trotz zweier Siege auf Rang 4 fällt, zeigt, wie eng es da oben zugeht. Doch auch hier geht die Schere langsam auf: die kleine Austria kann mit drei Siegen noch gerade so folgen, doch hinter den Veilchen beträgt der Abstand zu den Aufstiegsplätzen bereits 10 Punkte.
Auch Salzburg hat kräftig gepunktet, die Bullen werden froh sein, endlich alle Trainer los zu sein, wurde doch in letzter Zeit mehr in NMRs investiert als in Tore. So schaffen sie es sogar an Wörgl vorbei, einem gestandenen Aufstiegskandidaten. Hier gilt das gleiche wie in Ried: wer zu spät startet, kann sein TK am Ende der Saison am Mistplatz abliefern. Schwadorf bleibt schon wieder ohne Punkt, hier muss sich taktisch in nächster Zeit was ändern, sonst... ja was sonst? Die Abstiegsplätze sind fest in der Hand der großen Klubs. Wacker und Rapid haben wieder mal den ZAT verpennt, und wieder haben uns zwei Trainer verlassen. Vielleicht haben die beiden ja mit dem Zufallsgenerator mehr Glück - Red Bull hat's vorgemacht.
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HalbzeitBundesliga und Erste haben nach einer kleinen Österlichen und Ligaleitergeburtstagstechnischen Pause die zweite von vier Spielrunden beendet, und die trends der vergangenen Wochen haben sich größtenteils fortgesetzt. In der ersten Liga sorgte ein Trainerwechsel für reichlich gesprächsstoff, und im Pokal gibt es nach dem Achtelfinale einen unerwarteten Titelfavoriten. Europapokal: das Ziel, Österreich endlich vom letzten Platz der 5-Jahres-Wertung zu entfernen, rückt nur langsam näher: zwei von vier Vertreter im UEFA-Cup mussten die Segel streichen. Das Aus für Sturm Graz kam nicht überraschend, doch dass sich auch Bregenz verabschieden musste, ist schon einer kleine Enttäuschung: beide Gegner verfeuerten praktisch ihre Ganzen reserven gegen die Vorarlberger, die deshalb auf Grund der schlechteren Tordifferenz ausscheiden. Dagegen sind Austria und Kärnten weiter und dürfen sich in der nächsten Runde auf machbare Gegner freuen. Der ein oder andere Zeitungsartikel kann hier wahre Wunder wirken.Bundesliga: Die Überraschung der Woche ist sicherlich der LASK, der die Tabellenspitze zurückerobert. Obwohl es TK-mäßig am Schluss für die Linzer kaum reichen wird, ist es doch beachtlich, mit welcher Vehemenz sie sich oben festsetzen. Zumindest ein internationaler Startplatz sollte als Belohnung drin sein. Erster Verfolger ist derzeit der SK Sturm, der nach drei Siegen zu null an der Austria vorbei auf Platz zwei stürmt. Die Violetten rangieren nach einem suboptimalen ZAT nur noch auf der drei, knapp vor den Bregenzern, die nach einem sensationellen 5:4-Sieg im Horr-Stadion erstmal eine kleine Verschnaufpause eingelegt haben. Die Juniors bleiben nach zwei Siegen auf 5, können aber die Lücke nach oben schließen und komplettieren das Feld der Titelanwärter.
Bereits auf 6 vorgerückt ist der FC Kärnten, der sich nach zwei weitern Siegen von allen Abstiegssorgen entfernt haben dürfte. Die Klagenfurter haben sichtlich Spaß am UEFA-Cup, da heißt es weiter angreifen und vielleicht noch oben reinschlüpfen; das TK dafür ist immerhin noch vorrätig. Einen Platz runter geht es für die Vienna, die eine durchwachsene Saison spielt und einfach nicht so recht unten raus zu kommen scheint. Den Abstieg haben die Döblinger immer noch nicht ganz abgehakt, obwohl auch die direkte Konkurrenz nicht gerade überzeugend auftritt: Die Oberösterreicher aus Schwanenstadt und Ried kommen nur mit winzigen Schritten voran, könnten aber am Schluss beide von einem Fauxpas von Lustenau profitieren. Der FC 07 legt nämlich in der denkbar ungünstigsten Situation einen NMR hin und rückt so in der Liste der potenziellen Abstiegskandidaten auf Rang 1 vor.
Erste Liga: Hier machte diese Woche der Klub aus Kärnten Ernst mit dem Projekt Wiederaufstieg: neun Punkte, und schon war man an Lustenau, Mattersburg und Altach vorbei. Wieterhin die besten Chancen hat der SCR Altach, der zwar den Platz an der Sonne, nicht aber die TK-Führung unter den Top-Teams abgibt. Matterburg bleibt mit zwei Siegen oben dran und vergrößert die Lücke zur Austria II. Einen ZAT zum vergessen lieferte auch der andere Lustenauer Verein, die Austria ab: Null Punkte, und schon sind die Aufstiegsplätzte außer Sichtweite. Und von unten stürmt bereits Red Bull heran, bei denen die NMR-Orgien wohl der Vergangenheit angehören. Ganz im Gegensatz zu Wörgl, die sich nach einer Woche unbezahltem Urlaub sowohl aus dem Pokal, als auch endgültig vom Aufstiegskampf verabschiedet haben dürften.
Somit zum Abstiegskampf und der Personalie der Woche: gerade erst war Mario aus Schwadorf in die große Stadt gewechselt, schon heizt er dem SK Rapid ordentlich ein und katapultiert die Hütteldorfer mit drei Siegen aus der Abstiegszone - pikanterweise auf Kosten der Schwadorfer. Wacker Tirol kann da nur neidisch zuschauen, denn ein Trainer, der das enorme Rest-TK der Innsbrucker in die Hand nimmt und sie unten rausholt, ist weiterhin nicht in Sicht.
ÖFB-Pokal: hier stand das Achtelfinale an, und das hatte wenig überraschendes parat: die Bundesligisten setzten sich in den gemischten Duellen durch die Bank durch. Die Schlagzeile der Woche ist hier wohl, dass Titelverteidiger Austria einerseits schon wieder eine Packung aus Bregenz einstecken mussten, andererseits mit ihrer Amateurmannschaft im Viertelfinale stehen und dort sogar als Top-Favorit auf den Titel gelten dürfen.
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Austria macht ernstDer große Antritt der violetten war seit Wochen erwartet wodern, nun scheint im zehnten Bezirk tatsächlich der Geduldsfaden gerissen: die Jagd nach dem Meistertitel hat begonnen. Im Abstiegskampf verliert der Aufsteiger aus Ried derweil weiter an Boden, in der Ersten Liga legen sich dagegen alle Teams mächtig ins Zeug. Bundesliga: Wie schon erwähnt, hat die Austria ihren TK-Vorsprung, den sie jetzt schon seit geraumer Zeit vor sich herträgt, endlich in Punkte umgemünzt: neun Punkte, besser gehts nicht. Dass der LASK da nicht mithalten kann und die Tabellenführung sofort abgibt, verwundert auch kaum. Die Oberösterreicher werden in den kommenden Wochen ohnehin zusehen müssen, den Totalabsturz zu vermeiden. Hilfreich könnte dabei sein, dass Verfolger Bregenz und Sturm derzeit unschlüssig sind, wie man die Jagd auf die Violetten am besten organisiert: die beiden Meisterschaftsanwärter treten auf der Stelle und verlieren gleich zu Beginn der heißen Phase vier bzw. sieben Punkte auf die Austria.
Die anderen 8 Vereine der Bundesliga haben sich tabellenmäßig gegenüber der letzten Woche nicht verändert, was nicht heißen soll, dass sich dort nichts getan hat: der FC Kärnten hat beispielsweise ein paar Punkte auf die direkte Konkurrenz (Juniors, Vienna, Schwanenstadt) gutgemacht und darf als neuer TK-Spitzenreiter durchaus noch nach oben schielen. Der Grund dafür, dass die Klagenfurter sowohl Punkte machen als auch TK sparen, legt natürlich in der konsequenten Vermeidung der Heimnull. wenigstens einer hats kapert.
Ganz unten hat sich das Bild nur auf den ersten Blick nicht verändert: der SV Josko Ried bleibt letzter mit einem hübschen Torepolster, doch der erste Versuch der Wikinger, dieses in Tore zu tauschen, ist grandios missglückt: sieben Punkte sind es inzwischen zum rettenden Ufer, und die Konkurrenz ist gewarnt. Langsam muss sich Duketom was einfallen lassen, will er nicht wieder die Leiden des Aufstiegskampfes erleben.
Erste Liga: Hier gibt es - wie eigentlch immer - einen neuen Tabellenführer zu bestaunen: diesmal is es der SV Mattersburg, der verhältnismäßig günstig zu sieben Punkten kommt und an Kärnten (drei Punkte) und Altach (zwei) vorbeizieht. Die beiden haben diese Woche denkbar unglücklich agiert und viel TK ohne zählbaren Erfolg verbraucht. Ohnehin gehen die Erstligisten allesamt nicht gerade sparsam mit ihrem TK um; da könnte am Schluss ein einäugiger an lauer Blinden vorbeiziehen - nur wer?
Austria Lustenau und die kleine Austria werden da oben wohl nicht mehr eingreifen können, stattdesen bekommen sie ihrerseits besuch von unten: bei Red Bull Salzburg ist mit Xander wohl der Erfolg eingekehrt, 5 Siege aus 6 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. In Wörgl lernt man derzeit, dass Aufholjagden mit Ansage nicht so einfach sind, wenn man die Konkurrenz durch übermäßiges TK-Horten quasi vorwarnt. Und ganz unten bläst Schwadorf gegen Rapid und Ex-Trainer Mario nochmal zum letzten Gefecht: einmal können die Niederösterreicher die Grünen noch überholen, aber langfristig wird es wohl eher nichts mehr, zumal nun auch Tirol wieder angreifen will: mit mdin haben sie in Innsbruck nämlich wieder einen Trainer gefunden, der es mit dem FC Wacker versuchen will - TK ist ja noch einiges da.
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Volles ProgrammZwischen Altach und Mattersburg ist wieder Mal die Hölle los: Bundesliga, erste Liga, UEFA-Cup, ÖFB-Pokal, an allen Fronten geht es hoch her. Und im EC gibt es endlich mal wieder gute Nachrichten für uns! UEFA-Cup: Hier agiert unsere Austria im Stil einer ganz großen Mannschaft. Zwei Spiele, zwei Siege, das sieht doch mal gar nicht so übel aus. Jetzt bloß gegen Nancy nix anbrennen lassen, dann haben wir einen Verein in der KO-Runde. Weniger Glück hatte da der FC Kärnten, denn der Angriff auf die Festung Gijon scheiterte. Aber vielleicht geht da gegen Lyngby noch was, mit denen haben wir schließlich noch eine Rechnung offen.
Pokal: hier bahnt sich so langsam eine faustdicke Überraschung an: nach Rapid und Wörgl wurde nun Sturm Graz das nächste Opfer der kleinen Austria. Als nächstes ist Vorjahresfinalist Kärnten an der Reihe, aber längst traut man Austria II auch den Finaleinzug zu. Im zweiten Halbfinale stehen Bregenz und der LASK, die beide im Viertelfinale bis an die Schmerzgrenze gehen mussten und das Halbfinale wahrscheinlich zu erschöpft zum Toreschießen sein werden.
Bundesliga: Die Fans auf allen Seiten waren enttäuscht, denn die zwei Spitzenspiele Sturm - Austria und Bregenz - Kärnten gerieten zu Nullnummern. Die Vorarlberger vergeben dadurch leichtfertig ihre Chance auf Tabellenplatz 1, und somit können sich die Hauptstädter trotz eines enttäuschenden 3:3 in Villach oben behaupten. Auch für Sturm geht es nach 7 Punkten in drei Spielen einen Platz nach oben, die Operation Titelverteidigung scheint noch möglich zu sein. Beim LASK geht dagegen der Sinkflug weiter, doch umsichtiges Haushalten bei den Oberösterreichern führt dazu, dass der UEFA-Cup weiter drin ist.
Für Kärnten geht es wieder einen Platz hoch, und wenn man es den Klagenfurtern so einfach macht wie in Bregenz, zu punkten, dann kommen auch die Kärntner noch für den Titel in Frage.
Die zweite Tabellenhälfte führen mit Villach und der Vienna zwei Vereine an, für die die Saison eher enttäuschend verläuft, aber immerhin scheint der Abstieg trotz zuletzt schwacher Leistungen kein Thema zu sein. Den werden wohl Schwanenstadt, Lustenau und Ried unter sich ausmachen. Bei den Riedern geht die groß angekündigte Aufholjagd weiterhin sehr langsam von statten, aber so allmählich geht es unten raus. Können die anderen beiden da noch mal dagegenhalten?
Erste Liga: Ja will denn niemand aufsteigen? Mattersburg, Altach und Austria Kärnten legen ein Schneckenrennen hin, gegen das die Rückrunde von Ried letztes Jahr ein wahres Feuerwerk war. Der Grund ist natürlich das stark überreizte Torekonto der drei. Wenn es einer schafft, an den letzten zwei ZATs als einziger noch zulegen zu können, dann lässt sich schnell ein Riesen-Vorsprung ausdem Hut zaubern. Und da die Austria II nicht aufsteigen darf und sonst wohl niemand mehr oben rankommen kann, dürfen wir uns wohl noch eine Zeit lang dieses Schauspiel ansehen.
Salzburg ist inzwischen in der ersten Tabellenhälfte angekommen, wohingegen Lustenau nach drei Niederlagen wohl endgültig aus dem Aufstiegskampf ausscheidet: 12 Punkte sind es schon auf Platz 2. In Wörgl müht man sich weiterhin vergebens ab, aus dem TK noch was brauchbares zu machen, und Rapid schafft nach drei Siegen endlich mal wieder den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz. Doch noch sind die Hütteldorfer (wie übrigens auch Wörgl!) nicht aus dem Schneider, denn Tirol hat längst den Turbo gezündet, siegt ebenfalls dreifach und verbessert sich prompt auf Rang neun. Leidtragender ist Schwadorf, bei den Niederösterreichern scheinen bald die Lichter auszugehen. Wird also noch ein Absteiger gesucht, und diesmal muss wohl ein großer Name den Profifußball verlassen. Nur wer?
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Geht da noch was?Drei Viertel der Saison sind in Österreich absolviert, jeweils einmal muss jeder noch gegen jeden Gegner ran. Und alle 20 Mannschaften fragen sich: was geht da noch? Ist der Abstieg noch zu Verhindern? Schaff ich's noch auf's Stockerl? Und was machen eigentlich unsere Eurofighter? Europapokal: Bah, nix für schwache Nerven! Die Austria verliert beide Spiele - und ist dennoch weiter. Gerade mal ein Törchen Unterschied reichen für den Einzug in die KO-Runde, dort ist aber gegen Vålerenga das Ende der Fahnenstange erreicht. Für Kärnten war bereits in der Zwischenrunde Schluss. Was dabei besonders bitter ist: die Heimnull, die ich so gerne als österreichische Seuche bezeichne, hätte Klagenfurt mehr gebracht. Letztlich bleibt aber festzuhalten: diese Saison war für Österreich ein klarer Schritt nach vorne, nächstes Jahr kann der Angriff auf die Schweiz starten! Bundesliga: und es wird knapper und knapper. Jetzt ist der SK Sturm plötzlich wieder da, die Steirer liegen nur noch ein Tor hinter der Austria. Dass die Veilchen TK-mäßig noch vor der Konkurrenz stehen, wird unwichtig, wenn man bedenkt, dass sie ohnehin nur auswärts treffen. Auch Bregenz kommt wieder einen Punkt näher an die Spitze ran, während der LASK den Abstand konstant hält und auf der TK-Seite immer konkurrenzfähiger wird. Aber mein Geheimtipp heißt nach wie vor Kärnten: fünf Punkte sind die Kelag-Burschen noch hinten, und die letzten neun Spieltage wird an den Kärntern kein Weg vorbei führen. Das gesicherte Mittelfeld besteht aus exakt einer Mannschaft, nämlich den Villacher Juniors. Für die Vienna gibt es weiter keine Entwarnung, zu knapp geht's da unten zu: Ried kommt langsam aber bestimmt, zieht an Lustenau vorbei und schließt punktemäßig zu Schwanenstadt auf. Der TK-Vorsprung schmilzt aber kontinuierlich dahin, sodass man für die Rieder wohl erst am letzten Spieltag Entwarnung geben kann - wenn überhaupt. Erste Liga: fangen wir mal unten an: mit Schwadorf haben wir wohl unseren ersten Absteiger in die Regionalliga gefunden, macht aber nix, da der Verein in dieser Form wohl ohnehin zu existieren Aufhört. Etwas überraschend ist, dass der SK Rapid wieder unten reingerutscht ist. Aber wer einen direkten Konkurrenten wie Innsbruck bei sich 5:2 gewinnen lässt, wird sich mit dem Thema Abstieg wohl noch länger befassen müssen. Die Tiroler sind jetzt seit 10 Spielen ungeschlagen und agieren wahrlich nicht wie Absteiger - da scheint es fast noch wahrscheinlicher, dass Wörgl noch unten reinrutscht. Die gewinnen zwar jetzt ihre Heimspiele, erkaufen sich die Punkte aber extrem teuer - vielleicht zu teuer. Die Dosen aus Salzburg ist ebenso wie die kleine Austria aus dem Gröbsten raus - nach oben ist da aber wenig Phantasie. Bei Austria Lustenau sieht das schon anders aus: nach drei lockeren Siegen ist der Anschluss wieder hergestellt, und irgendwer muss die Stadt ja in der Bundesliga vertreten, oder? Mattersburg ist, was die Aufstiegskandidaten angeht, der Verlierer der Runde. Die Burgenländer müssen zusehen, dass Altach und Austria Kärnten, die jetzt Punktgleich führen, nicht abhauen. Aber einen klaren Favortien in diesem Vierkampf kann man noch nicht ausmachen. Übrigens könnte Tirol mit 9 Siegen noch auf 60 Punkte kommen - das würde wohl reichen.
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Null Bock auf NullnullVerehrte Österreicher, Was sich in der Bundesliga derzeit abspielt, lässt sich schwer in Worte fassen. Da ich auch nur ein kleiner Kommentator und kein Schiedsrichter bin, enthalte ich mich auch erstmal einer Stellungnahme. Is aber egal, schließlich geht es in der ersten Liga auch rund! Erste Liga: sechs Spiele vor Schluss ist die Lage noch immer unklar: Zwar hat sich mit Kärnten ein Verein per NMR vielleicht aus dem Aufstiegskampf verabschiedet, allerdings rückt in dessen Windschatten einer nach, den man bisher noch nicht so recht auf dem Zettel hatte: Red Bull Salzburg gewinnt wieder dreimal und ist jetzt tatsächlich oben dran. Die besten Chancen hat aber derzeit immer noch der SCR Altach: vier Punkte reichen, um Platz 1 zu verteidigen, allerdings sind nur noch zwei Heimspiele übrig. Dahinter folgt dank guter Tordifferenz Austria Lustenau, die sieben Punkte holen und sich dadurch auf Rang zwei Vorschieben - trotz des immer noch starken Rest-TKs. Zwei Aufsteiger aus dem Ländle? Wieso nicht? Mattersburg bleibt punktgleich in Lauerstellung, liegt aber nur noch ein Tor vor besagten Bullen. Aber auch die Austria hat nach dem unnötigen NMR noch Chancen: ein Punkt Rückstand und vier Heimspiele sind keine schlechte Ausgangslage, aber ob da das Rest-TK mitmacht? Somit zum Mittelfeld und dem Abstiegskampf: in letztem ist eine kleine Vorentscheidung gefallen, denn Rapid fällt trotz enormer Anstrengungen weiter zurück: 5 bzw. 6 Punkte auf Innsbruck und Wörgl werden für die entkräfteten Hütteldorfer wohl zu viel sein, und so droht ihnen neben den praktisch bereits abgestiegenen Schwadorfern der Gang in die Regionalliga Ost.
Bundesliga: Neben dem üblichen Bericht möchte ich noch etwas loswerden: Eigentlich sollten die Regeln bekannt sein, trotzdem muß ich diese anscheinend wiederholen: Präambel: Grunsätzlich gilt, daß fair gespielt wird. Dazu gehört, daß jeder Trainer nur einen Verein spielt und auch keine Absprachen oder Freundschaftsergebnisse verabredet. […] REGEL 5 - DER TRAINER: 1. Jeder Mitspieler darf nur in EINEM Verein (!) Trainer im kompletten Torrauschnetz sein. […]
Welche dieser Regeln nun gebrochen wurde, ob mit Vorsatz oder aus Rücksicht auf die Familie, ist mir als Spielleiter letztlich egal. Mir geht es um den Spielspaß aller, also auch derjenigen, die sich hier alleine durchkämpfen. Kurz: Mir sind vier Vereine aufgefallen durch ihre häufigen 0:0 gegeneinander. Ein 0:0 bedeutet einen Punktgewinn ohne Torkosten, sieht aber auch nicht nach bewußter Manipulation zugunsten eines Vereines aus. Daher gibt es nur eine verhältnismäßig milde Strafe: Für jedes 0:0 dieser vier Vereine untereinander wird der entsprechend gewonnene Punkt wieder abgezogen, ebenso wird pro abgesprochenem Spiel 0,8 TK abgezogen, s. d. sich folgende Abzüge ergeben: Sturm Graz: -8 Pkt., -6,4 TK Casino Bregenz: -5 Pkt., -4,0 TK LASK Linz: -5 Pkt., -4,0 TK Austria Wien: -3 Pkt., -2,4 TK
Die vier Vereine stehen nun natürlich "unter Beobachtung", sprich: Ab jetzt sollten die Ergebnisse untereinander nach fairem Wettbewerb aussehen, andererseits gäbe es weitere Konsequenzen.
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Revolution in ÖsterreichEinen ZAT vor Saisonende kommen die Österreichischen Ligen nochmal so richtig in Fahrt: neue Tabellenführer, endgültige Absteiger, ein überraschendes Pokalfinale und ein paar Abschiede sorgen dafür, dass es zwischen Altach und Zwettl auch dieses mal nicht langweilig wird. Bundesliga: Jetzt haben sie ernst gemacht in Klagenfurt: der FC Kärnten zieht mit drei Siegen an der Austria vorbei und kann nun aus eigener Kraft das schaffen, was ich bereits seit Wochen vorhergesagt habe: den Titel zum ersten Mal an den Wörthersee zu holen. Ein Punkt vorsprung vor der Austria, das leicht bessere Rest-TK und das deutlich einfachere Restprogramm (die Austria muss noch zu zwei Abstiegskandidaten), das sieht wirklich nicht schlecht aus für die Mannen in Rotgelb. Dahinder hat sich die Vienna, lange Zeit im Abstiegskampf, klammheimlich auf Rang 3 vorgeschoben und scheint dort auch zu bleiben; demnach bleibt noch ein Platz im internationalen Geschäft übrig, undnachdem Bregenz nun ohne Trainer dasteht, wird dieser wohl an die Junios fallen, womit die perfekte Kärntner Saison gelungen wäre. Vom LASK kann man ebenso wie von den (inzwischenebenfalls Trainerlosen) Grazern nicht mehr viel erwarten, aber wenigstens ist die Abstiegsgefahr für beide nicht mehr so groß. Denn während Schwanenstadt vor dem Umzug nach Niederösterreich wohl als erster Absteiger feststeht, wird einer der beiden anderen Vereine, die da unten stehen - Ried und Lustenau - wohl den Gang in die Erste Liga antreten müssen. Sturm steigt nur noch ab, wenn beide Vereine alle ihre Spiele gewinnen, was man zumindest im Fall von Lustenau bezweifeln darf.
Erste Liga: Auch hier haben wir einen neuen Tabellenführer, diesmal jedoch einen sehr überraschenden. Red Bull Salzburg, vor Wochen noch als Abstiegskandidat gehandelt, springt nach 7 Siegen in Folge auf den ersten Rang. Mit dem Aufsteig wird es für die Dosen jedoch wahrscheinlich nichts, als heißester Kandidat darf da Austria Lusteau gelten: die Vorarlberger stehen zwei Punkte vor Altach auf Platz 2 und haben ein angenehmes Restprogramm. Die Nachbarn vom Rhein werden es hingegen schwer haben, womöglich hat da Mattersburg die besseren Karten, noch von 5 auf 2 zu springen. Die entscheidung wird im direkten Duell fallen. Unten ist hingegen die Entscheidung gefallen: Tirol und Wörgl werden da nichts mehr anbrennen lassen, somit steigt Rapid deben Schwadorf erstmals aus dem österreichischen Profifußball ab.
Pokal: Auch hier gute neuigkeiten für Kärnten: da die Austria II das sichere Endspiel doch noch im Elfmeterschießen verspielt, hat der FC Kärnten Tatsächlich noch die Chance aufs Double! Der Gegner im Happel-Stadion wird der LASK sein, der sich auch über Elfmeter gegen Bregenz durchsetzte und für den es der zweite Pokalsieg der Geschichte wäre.
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Die Legende Kehrt zurückErneut stehen sie in den Startlöchern, die österreichischen Ligen. Mit einem völlig neuen Meister versuchen wir es noch mal in der Champions League, in der Bundesliga findet eine Lustenauer Wachablösung statt, das Burgenland ist endlich wieder erstklassig, und in der Red-Zac kehrt eine große Legende in violett zurück Der FC Kärnten war 2008-1 die Mannschaft, die in einem turbulenten Saisonfinale die Oberhand behielt, während die ehemalige Elite - Austria, Bregenz und Co. - vom Verband abgestraft worden waren. Letztere tauschten den Trainer aus - Ballack85 leitet jetzt die geschicke der Schwarzweißen. Die Vioa aus dem schönen Zehnten geht dagegen unverändert in das Porjekt Rekordmeisterschaft, vielleicht klappts ja diesmal. Die Vienna geht nach einem furiosen Finale als Geheimtipp ins Rennen< um die Schüssel, und ein anderer Verein will endlich da oben rein: der LASK. Die Linzer hatten Kärnten im Elfmeterschießen souverän aus dem Happel-Stadion gebolzt und den Pokal in die Stahlstadt entführt, weshalb sie jetzt mit dem zweithöchsten TK an den start gehen. Exmeister Sturm wird sich nach einer entäuschenden Saison genau wie Ried erstmal nach unten orientieren müssen, wo Austia Lustenau und der SV Mattersburg als Aufsteiger den Reigen der Bundesligisten komplettieren. Willkommen oben, willkommen im Abstiegskampf. In der ersten Liga geht die kleine Ausria als Favorit in den Kampf um diie kleine Meisterschaft. Nach dem Vizetitle wird Frenkie Schinkels wohl wieder eiige Leute an Mikey und die erste Mannschaft abgeben müssen. Der FC Lustenau und besonders Schwanenstadt dürfen nach der schwachen Leistung im Abstiegskampf nur bedingt als heiße Anwärter auf die Aufstiegsplätze gelten, eher Schon Red Bull oder der SCR Altach. Vor allem die Wandlung, die dieDosen unter Xander genommen haben - vom Abstiegsplatz ins obere Mittelfeld, ein Tor vor dem Aufstieg - macht auf weiteres gespannt. Tirol, Kärnten und Wörgl werden es auch mal wieder versuchen, zu lange stehen die drei nach Meinung ihrer Fans schon unten drin. Und auch ein Verein, der sich selbst schon in der Regionalliga wähnte, darf sich noch mal versuchen: für Rapid, nominell neben Schwadorf Absteiger, wurde flugs die erste Liga erweitert. Da ist jetzt Platz für zwei Aufsteiger, nach österreichischer Tadition zwei Dorfvereine und ein Hochkaräter: Gratkorn, Kapfenberg und der SV Salzburg. Letztere sind eine Initiative alter Frustrierter Austrianer, die zusammen mit ihren violetten Fahnen Reißaus vor Mateschitz und seiner Brause genommen haben, und jetzt, einige Aufstiege später, ihren Platz wieder einfordern.
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Auf gehts mit GebrüllEndlich rollt der Ball wieder in Österreich! Mit ein Paar neuen Gesichtern gehts in die Saison 2008-2, in der nun auch endlich mal international was laufen sollte. Die Voraussetzungen dafür sind nicht so schlecht, besser jedenfalls als die NMR-Statistik unserer Spieler. Bundesliga: Natürlich, das hat zwar noch nicht so viel zu Bedeuten, aber als Journalist findet man sowas trotzdem immer hochinteressant: Die BSV Juniors sind der erste Tabellenführer. Jahrelang war Aidan McNamara mit den Villachern "auf dem Sprung", jetzt hat ihm ein überraschendes 0:0 in Bregenz gereicht, um den Platz an der Sonne einzunehmen. Die Spitzenplätze unter den Verfolgern gehen auch erst mal an alte Bekannte: Die Vienna und Meister Körnten sind ohne Niederlage, aber eben auch nur mit einem Sieg gestartet. Lustenau auf Platz 4 macht schon mal klar, dass sie nach dem Aufstieg mit dem Abstieg nichts zu tun haben wollen, und auf der 5 folgt - wie üblich als TK-Krösus - die Austria. Punktgleich stehen Sturm und LASK auf 6 und 7, und auch aufsteiger Mattersburg und Ried konnten je einmal gewinnen. Den Riedern wird's gar nicht recht sein, dass sie Schon wieder da unten drin stehen. Da geht es ihnen aber immer noch besser als Bregenz: Die Schwarzweißen leisten sich gleich mal den ersten NMR und müssen sich wohl gleich mal ein Bisschen an den Abstiegskampf gewöhnen - die Vorherrschaft im Ländle Vorarlberg ist ohnehin schwer gefährdet.
Erste Liga:Aufsteigen wollen viele, aber oben steht mal wieder der Verein, der das nicht als Ziel hat: Frenkie Schinkels kleine Austria stürmt mit 10:1 Toren voran, und es erscheint nur als eine Frage der Zeit, bis Schinkels für ein höheres Amt berufen wird. Punktgleich dahinter Schwanenstadt, die im Rennen um den Wiederaufstieg gleich mal einen kleinen Vorsprung auf Mitabsteiger Lustenau herausspielt. Die von mir zu Aufstiegsfavoriten erklärten Vereine starten dehr Unterschiedlich: Redd Bull absolut effizient (2:5 Tore, trotzdem 6 Punkte!), Altach mit desolater Abwehr und nur 3 Punkten auf Rang 8. Auch gute Frühform scheinen Rapid und Innsbruck zu haben, nach der letzten Horrorsaison wird den beiden Traditionsklubs wohl die Lust aufs Unterhaus vergangen sein. A propos Traditionsvereine: die "alte" Austria aus Salzburg hat sich wie die Mitaufsteiger Gratkorn und Kapfenberg gleich mal ganz schlecht eingeführt: dreifacher NMR der Aufsteiger, Pfui! Und für sowas vergrößern wir die Liga? Naja, wollen wir mal nicht so streng sein, die Saison ist ja noch lang.
Europapokal: Fassen wir uns kurz: Der UI-Cup ist für Villach schon wieder vorbei, besonders Schade sit dabei, dass die Juniors offensichtlich an einem Trainer gescheitert sind, der das Spiel noch nicht ganz verstanden hat. Dafür sieht es für Kärnten in der CLQ nicht schlecht aus: die zwei erfolglosen Tore in Nikea tun zwar weg, doch der Konkurrenz ist es teils noch schlimmer ergangen, sodass die Kärntner nun schon fast auf Tore spielen können, um die Hauptrunde zu erreichen. Ist das der langersehnte Durchbruch im EC für den ÖFB?
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Kärnten auf dem SprungSechs Spiele sind die österreichischen Ligen alt, und für eine wirkliche Standortbestimmung ist es in diesem Land, da Tabellenführungen und Koalitionen kommen und gehen, ohnehin noch viel zu früh. Ganz anders in Europa, wo man ziemlich eindeutig sagen kann: wir sind groß im Kommen! Europapokal: Wie gesagt, ein kleines Kärntner Fußballmärchen nimmt langsam Gestalt an: sechs Tage kann der FC Kärnten noch hin- und herrechnen, abwägen und hoffen, aber am Schluss sollte der Einzug in die Champions-League-Hauptrunde stehen. Die Chancen stehen gut, und es wird auch langsam mal Zeit. Vier Tore Vorsprung und das bessere TK als Bratislava, das sieht doch nicht schlecht aus. Zusätzlich wird Legia wohl auch auswärts punkten müssen, sodass eine niecht allzu hohe Auswärtsniederlage für die Kärntner winkt.
Bundesliga: Der Vienna reichen Heimsiege Nr. zwei und drei, um sich vor punktgleichen Kärntnern aus Klagenfurt und Villach an die Spitze zu setzen. Sturm entschädigt seine Fans mit einem 1:5 in Mattersburg für den verhaltenen Saisonauftakt, das macht Platz 4 vor punktgleichen Linzern. Der LASK lässt es diesmal deutlich ruhiger angehen, nachdem ihnen in der Vergangenheit oft das Pulver ausgegangen war. Auf der 6 folgt jetzt schon Ried, das diesmal wol auf eine Zitterpartie wie letzte Saison verzichten möchte. Allerdings waren für die 9 Punkte, die die Innviertler sogar vor der Austria platzieren, schon 4 Heimspiele nötig. Hinter der Austria kämpft Mattersburg fleißig gegen die torwütige Konkurrenz, die den Burgenländern schon 13 Dinger eingeschenkt hat. Doch trotzdem kann hermuß seine Mannen über der Linie halten, denn zwei Mannschaften haben sich an diesem ZAT verweigert: Lustenau und Bregenz. Traurige Aussichten also im Ländle, zumal Bregenz jetzt auch noch ohne Übungsleiter dransteht. Droht der nächste Absturz eines Traditionsvereins?
Erste Liga: Das zu kommentieren, macht wirklich keinen Spaß! Deswegen hat die Red Zac für mich diese Woche nur 8 Tabellenplätze. Ganz oben zieht Fränkies kleine Austria mal wieder einsame Bahnen, 6 Siege sind schon eindrucksvoll, gehen aber auch ganz schön ins TK. Vor allem, wenn man sieht, wie der FC Lustenau mit weniger als halb so viel Toren nur zwei Punkte dahinter liegt. Das Geheimnis: nur ein Gegentor machen Lustenau zur Festung der ersten Liga, aber der Spielplan hat es zuletzt auch gut gemeint mit den Vorarlbergern. Die anderen Aufstiegsaspiranten, namentlich Schwanenstadt und Altach, müssen vda erst mal abreißen lassen, aber für die Aufholjagd ist ja noch Zeit. Auch Innsbruck scheint diese Saison nach langer Misere mal wieder anzugreifen, sie ziehen diesmal an aufreizend sparsam agierenden Bullen aus Salzburg (9 Punkte bei 1,8 verbrauchtem TK!) vorbei. Rapid Wien, eigentlich ja viel zu groß für diese Liga, strauchelt bei der Verfolgung merklich und findet sich auf dem vorletzten Platz wieder, einen punkt vor Wörgl, die zwar das Schlusslicht der 8er-Tabelle bilden, aber immerhin ihren Trainer wiedergefunden haben. Jetzt kanns ja nur noch aufwärts gehen.
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