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    Torrausch:
    Bundesliga

       

    Revolution in Österreich

    Einen ZAT vor Saisonende kommen die Österreichischen Ligen nochmal so richtig in Fahrt: neue Tabellenführer, endgültige Absteiger, ein überraschendes Pokalfinale und ein paar Abschiede sorgen dafür, dass es zwischen Altach und Zwettl auch dieses mal nicht langweilig wird.

    Bundesliga: Jetzt haben sie ernst gemacht in Klagenfurt: der FC Kärnten zieht mit drei Siegen an der Austria vorbei und kann nun aus eigener Kraft das schaffen, was ich bereits seit Wochen vorhergesagt habe: den Titel zum ersten Mal an den Wörthersee zu holen. Ein Punkt vorsprung vor der Austria, das leicht bessere Rest-TK und das deutlich einfachere Restprogramm (die Austria muss noch zu zwei Abstiegskandidaten), das sieht wirklich nicht schlecht aus für die Mannen in Rotgelb.
    Dahinder hat sich die Vienna, lange Zeit im Abstiegskampf, klammheimlich auf Rang 3 vorgeschoben und scheint dort auch zu bleiben; demnach bleibt noch ein Platz im internationalen Geschäft übrig, undnachdem Bregenz nun ohne Trainer dasteht, wird dieser wohl an die Junios fallen, womit die perfekte Kärntner Saison gelungen wäre.
    Vom LASK kann man ebenso wie von den (inzwischenebenfalls Trainerlosen) Grazern nicht mehr viel erwarten, aber wenigstens ist die Abstiegsgefahr für beide nicht mehr so groß. Denn während Schwanenstadt vor dem Umzug nach Niederösterreich wohl als erster Absteiger feststeht, wird einer der beiden anderen Vereine, die da unten stehen - Ried und Lustenau - wohl den Gang in die Erste Liga antreten müssen. Sturm steigt nur noch ab, wenn beide Vereine alle ihre Spiele gewinnen, was man zumindest im Fall von Lustenau bezweifeln darf.

    Erste Liga: Auch hier haben wir einen neuen Tabellenführer, diesmal jedoch einen sehr überraschenden. Red Bull Salzburg, vor Wochen noch als Abstiegskandidat gehandelt, springt nach 7 Siegen in Folge auf den ersten Rang. Mit dem Aufsteig wird es für die Dosen jedoch wahrscheinlich nichts, als heißester Kandidat darf da Austria Lusteau gelten: die Vorarlberger stehen zwei Punkte vor Altach auf Platz 2 und haben ein angenehmes Restprogramm. Die Nachbarn vom Rhein werden es hingegen schwer haben, womöglich hat da Mattersburg die besseren Karten, noch von 5 auf 2 zu springen. Die entscheidung wird im direkten Duell fallen.
    Unten ist hingegen die Entscheidung gefallen: Tirol und Wörgl werden da nichts mehr anbrennen lassen, somit steigt Rapid deben Schwadorf erstmals aus dem österreichischen Profifußball ab.

    Pokal: Auch hier gute neuigkeiten für Kärnten: da die Austria II das sichere Endspiel doch noch im Elfmeterschießen verspielt, hat der FC Kärnten Tatsächlich noch die Chance aufs Double! Der Gegner im Happel-Stadion wird der LASK sein, der sich auch über Elfmeter gegen Bregenz durchsetzte und für den es der zweite Pokalsieg der Geschichte wäre.

    Gruß Benson

    Mai 2008 um 19:00 Uhr
    ÖFB-Pokal siehe Terminübersicht


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    Saison 2007-3 vor dem Start

    Ab Montag rollt in Österreich wieder der Ball, und zwischen Bregenz und Mattersburg geht es wieder um die Meisterschaft, den Pokal, die internationalen Plätze, um den Auf- und gegen den Abstieg.

    Bundesliga: Meister Austria Wien geht erneut aus Favorit ins Titelrennen. Coach Mikey wird sicherlich versuchen, den Titel-Hattrick zu schaffen, ein Kunststück, das bisher noch niemandem Gelungen ist. Daneben können die Violetten noch neben Bregenz zum Rekordmeister avancieren und die Vorarlberger an der Spitze der ewigen Tabelle ablösen - na wenn das mal nicht Motivation genug ist!
    Auch ein Wort um den Titel mitreden wollen sicherlich auch Bregenz und Sturm Graz. Die Grazer haben in der letzten Saison ihren ersten Titel nur knapp verpasst, aber viel dazugelernt, sodass sie es in diesem Jahr erneut versuchen werden. In Bregenz möchte man wohl die endgültige Wachablösung in den Rekordbüchern durch die Austria im letzten Moment verhindern, aber dazu muss man die Wiener erst einmal hinter sich lassen.
    Zum erweiterten Favoritenkreis könnte man auch noch Pokalsieger Vienna und das Überraschungsteam aus Villach zählen, wo man sich schon auf die Kommenden Auftritte im UI-Cup freut.
    Jenseits der internationalen Ränge warten noch jene drei Mannschaften, die in der letzten Saison außer dem Klassenerhalt nichts gerissen haben, nämlich der LASK, der FC Lustenau und Pasching - pardon - Austria Kärnten, wie sich die Ex-Oberösterreicher nach ihrem Umzug an den Wörthersee jetzt nennen.
    A propos Kärnten: neben UI-Cup-Starter Villach vertritt nicht nur die Austria neuerdings das Bundesland im Oberhaus, auch der "alte" FC Kärnten will nach seinem Aufstieg kräftig mitmischen. Das Feld wird Komplettiert durch den Überraschungsaufsteiger aus Wörgl, der versuchen wird, die Tiroler Farben würdig zu vertreten - wenn's geht, mehr als nur ein Jahr.

    Erste Liga: Fast-Aufsteiger Ried und Altach werden es dieses Jahr nicht unbedingt leichter haben als zuletzt gegen Kärnten und Wörgl, denn mit dem ruhmreichen SK Rapid und Wacker Tirol aus Innsbruck sind zwei echte Schwergewichte abgestiegen, für die in der kommenden Saison nur eines zählt: die Teilweise blamablen Leistungen des Vorjahres vergessen machen und sofort wieder hoch in die Bundesliga. Was Mittelfeldmannschaften wie Schwanenstadt oder die kleine Austria da ausrichten können, bleibt abzuwarten. In Mattersburg und Mödling wird man nach dem hart erkämpften Klassenerhalt ohnehin erst mal einen Blick nach unten Werfen, denn aus der Regionalliga kommen neben Kapfenberg auch die gefürchteten Bullen aus Salzburg, die mit einem neuen Trainer gleich mal zu einer kleinen Stampede Richtung Bundesliga blasen werden - oder?

    Traumstart für Kapfenberg, Albtraum für Austr

    Die österreichischen Ligen haben inzwischen die ersten drei Spieltage hinter sich gebracht, und nun kann man schon einmal versuchen, die ersten Trends aus den Tabellen herauszulesen:

    Bundesliga: Der erste Tabellenführer ist Schwarz-Weiß Bregenz (7 Punkte | 49TK), punktgleich vor Sturm Grag (7|49,9). Beide Mannschaften, die auch in der letzten Saison lange um den Titel mitgespielt hatten, sind ungeschlagen und können sich von ein paar Konkurrenten absetzen. Auf den Plätzen folgen der LASK (6|43,4) und die Vienna (6|50), vor dem Aufsteiger aus Wörgl (5|46,8), der somit einen respektablen Start hinlegt. Vollkommen misslungen ist der Auftakt hingegen dem Titelverteidiger Austria Wien: drei Spiele, drei Niederlagen, punktgleich mit Austria Kärnten anm Tabellenende. Obwohl man in Favoriten Experte für Aufholjagden ist, so wird das dann doch nicht geplant gewesen sein.

    Erste Liga: Die Überraschungsmannschaft im Unterhaus ist sicherlich der SV Kapfenberg (9|44,3): zumn Auftakt drei Siege, und das ohne überaus verschwenderisches Engagement - 9 Punkte gegen den Abstieg sind schon mal sicher, oder geht da noch mehr? Auch gut gestartet sind Schwanenstadt (6|49,8) und Ried (6|50,7), dort hat man sich also von der letzten Saison und dem knapp verpassten Aufstieg nicht entmutigen lassen. Die Absteiger aus Innsbruck (2|56,2) und Hütteldorf (1|51,2|1 NMR) haben dagegen den Saisonstart ebenso verschlafen wie der mit hohen Ambitionen gestartete Aufsteiger Red Bull Salzburg (1|44,2|1 NMR). Am Tabellenende steht bisher noch Mattersburg, aber wenn man in Wien und Salzburg so weitermacht, könnte der Abstiegskampf recht schnell entschieden sein.

    Die ersten Köpfe rollen

    Sechs Spieltage ist die Saison inzwischen alt, und manches kristallisiert sich bereits heraus: wer hat einen guten Start erwischt, wer hat enttäuscht, und wo läuft es überhaupt nicht? In beiden Ligen gibt es bereits erste Gewinner und Verlierer zu melden:

    Bundesliga Der LASK (13|39,2) hat einen riesen Saisonstart hingelegt und führt die Tabelle nach einem 7er-ZAT an, auf den UEFA-Cup-Plätzen folgen mit Sturm Graz (12|45) und Schwarz-Weiß Bregenz (11|44,8) zwei Mannschaften, die sich nach gelungenem Saisonauftakt ernste Chancen auf den Titel machen können. Die Viertplatzierte Vienna (8|46) agierte zuletzt zu Hause zu zaghaft und hat schon einen spürbaren Rückstand auf das Spitzentrio.
    Das Mittelfeld wird vom Titelverteidiger Austria angeführt. Die Favoritener (7|50,1) sind der Gewinner des ZATs und können mit dem größten rest-TK nach oben schielen - wie immer. Für Lustenau, Villach und den FC Kärnten geht es zunächst mal darum, Abstand auf die Abstiegsränge zu gewinnen, in die zunächst Aufsteiger Wörgl (6|45,2) abgerutscht ist, wenn auch punktgleich mit zwei Konkurrenten und absolut wettbewerbsfähigen Reserven. Für Schlusslicht Austria Kärnten (2|37,4) sieht es hingegen gar nicht gut aus: auf die Ex-Paschinger hat sich im Augenblick anscheinend die ganze Liga eingeschossen, das wird sicherlich ganz schwer, den Status des Prügelknaben noch mal abzuschütteln.

    Erste Liga: Der Sieger des Spieltages ist sicherlich der SV Ried (15|45,5): ein knallharter 9er-ZAT bedeutet die Tabellenführung vor den weiterhin überraschend starken Aufsteigern aus Kapfenberg (13|38,3), bei denen wohl nicht mehr lange vom Klassenerhalt gesprochen werden muss. Altach (11|40,6) und Mödling (11|38,9) bilden die Verfolgergruppe vor der kleinen Austria (9|41,5) und Schwanenstadt (9|47,2), deren ZAT zwar suboptimal verlaufen ist, deren Rest-TK aber viel Platz für Phantasie lässt.
    Am Tabellenende sehen wir die zwei Schandflecke des österreichischen Profifußballs: Rapid und Red Bull, beide mit null Toren aus 6 Speielen, und beide neuerdings wieder ohne Trainer. Was soll nur aus den beiden Teams werden, die ja so hoch ambitioniert in die Liga gestartet waren?

    ÖFB-Pokal: die Vorrunde ist ausgelost, für 8 Zweitligisten beginnt das Turnier mit dem vierten ZAT. Die interessanteste Paarung ist dabei sicherlich das Südwiener Derby Austria II gegen Admira/Wacker.

    Beide Titelträger auf Abstiegsplätzen

    Küss die Hand, Freunde des österreichischen Fußballs,
    Das erste Viertel der Saison 2007-3 ist absolviert, der ein oder andere Verein versucht es bereits mit dem zweiten Trainer, und auch im Europapokal geht es so langsam zur Sache. Im Einzelnen:

    Europapokal: Die Juniors aus Kärnten schlagen sich im UI-Cup beachtlich! In der ersten Runde konnten sie Rapid Bukarest niederringen, al Belohnung folgte in der zweiten Runde das bisherige Highlight der Vereinsgeschichte, ein Duell mit dem SSC Neapel. Gegen die haushohen Favoriten aus dem Mezzogiorno erreichten die Villacher sensationell das Elfmeterschießen und behielten im San Paolo auch die Nerven: Villach steht im Halbfinale gegen PAOK Slaoniki, jetzt ist auch der UEFA-Cup drin!
    Eine ganz andere Aufgabe hat Meister Austria in der Champions-League-Quali zu bewältigen: einem extrem kraftraubenden 4:4 bei Panathinaikos folgt ein müheloses 1:0 gegen Dunfermline im Horr-Stadion. Ergebnis: die Austria ist Tabellenführer, doch das kostspielige Athen-Abenteuer könnte sich noch Rächen.

    Bundesliga: Sturm Graz (18|40,2) löst den LASK an der Tabellenspitze ab. Die Steirer, für die diesmal wohl nur noch die Mesiterschaft zählt, profitieren bei ihren zwei Siegen von einem schwachen FC Kärnten und einem BSV, der im Gedanken wohl noch voll in Neapel war. Der LASK (17|35,6), ebenfalls einmal in Kärnten erfolgreich, tritt dagegen auf die Bremse, um sich nicht zu sehr zu verausgaben. Ein Schritt nach vorne ist dieser Saisonauftakt für die Oberösterreicher allemal. Die Verfolgung bilden Rekordmeister Bregenz (16|41,8) und der Punktgleiche FC Lustenau, doch nur den Bregenzern kann man wirklich zutrauen, noch um die Meisterschaft mitzuspielen.
    Auf Platz 5 der definitive Gewinner des ZATs, Austria Kärnten (11|29,8). Die Ex-Paschinger, vor kurzem noch als erster sicherer Absteiger gehandelt, landen mit einem 9er-ZAT den lang ersehnten Befreiungsschlag. Das hat viel Kraft gekostet und war sicher nur der Anfang, doch nötig war ein solches Ergebnis allemal. Mit Wörgl (10|40,8) und Villach (9|42,1) folgen 2 Mannschaften mit Potenzial nach oben, aber spätestens ab dem FC Kärnten (9|37,9) beginnt wieder die Abstiegszone.
    Und wer tummelt sich da? Pokalsieger Vienna (8|41,2) und Meister Austria (7|43,7)! Die Döblinger haben im Augenblick Stress mit ihrem Trainer, aber was in Favoriten passiert, versteht mal wieder niemand. Dass die Violetten für ihre Fehlstarts berühmt sind, ist ja hinlänglich bekannt, aber DAS hat nun doch eine neue Qualität. Ob das so noch für die Meisterschaft reicht?

    Erste Liga: Die Rieder Wikinger (21|41,9) bleiben das Maß aller Dinge in der Ersten Liga: sparsam nach vorne agiert, trotzdem zweimal gewonnen, und schon vier Punkte Vorsprung auf den undankbaren dritten Platz. Was die Mannen aus dem Innkreis diese Saison spielen, sieht deutlich solider aus als der Sturmlauf des letzten Jahres, das muss doch reichen! Oder? Neu auf dem zweiten Platz ist die kleine Austria (18|35,6), hauchdünn vor Altach (17|35,3), gefolgt von einer bereits leicht abgeschlagenen Admira (14|33,9). Ob die Mödlinger, die sich zu Hause als Aufbaugegner für den angeschlagenen SK Rapid hergegeben haben, noch mal oben angreifen können, bleibt abzuwarten, aber die Saison ist ja noch lang.
    Die Enttäuschung des ZATs ist sicherlich der SV Kapfenberg (13|33,5), dem der Erfolg der letzten Wochen wohl zu Kopf gestiegen ist. Statt um den Aufstieg geht es nach der dreifachen Nullnummer für die Steirer wohl wieder um den Klassenerhalt, ganz im Gegensatz zu Absteiger Wacker (12|44,5), der sich langsam nach vorne arbeitet und sicher noch ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden wird, mit oder ohne Trainer. In Mattersburg (12|37,6) und Schwanenstadt (9|45,2) werden die nächsten Wochen erst zeigen, wo es hingeht, aber ganz unten tut sich langsam was: der SK Rapid (7|43,7) mit neuem Trainer (Atari Riot) fährt die ersten beiden Siege ein und bläst zum Aufbruch. Fast wäre den Hütteldorfern sogar der 9er-ZAT und damit der Sprung aus den Abgstiegsrängen geglückt, doch das verhinderte ausgerechnet der neue Tabellenletzte, Red Bull Salzburg (5|36,8). Hier hat Neutrainer chris14 den weitaus schwirigeren Posten übernommen, denn trotz des Sieges im Kellerduell ist der Klassenerhalt für die Bullen noch in weiter Ferne, und in der Regionalliga lauert obendrein noch der Protestverein Austria Salzburg, um den frei werdenden Platz der roten Ochsen einzunehmen.

    Graz an der Spitze, Villach im Finale

    Der vierte ZAT hat in den österreichischen Ligen wenig Neues gebracht, lediglich die beiden wiener Traditionsvereine konnten ihre bisher miserable Ausgangsposition spürbar verbessern. In Pokal wurde die erste Runde ausgespielt, und in Europa stehen die Chancen weiterhin gut für Rot-weiß-rot.

    Europapokal: die Juniors aus Villach haben es tatsächlich ins Finale des UI-Cups geschafft: nach Siegen über Rapid Bukarest und den SSC Neapel schlugen die Kärntner auch den griechischen Vertreter von PAOK Saloniki um ein Tor. im Finale winkt der nächste Knüller, denn Manchester United gibt sich die Ehre. die Chancen auf den Aufstieg in den UEFA-Cup stehen allerdings nicht optimal für Villach, denn ManU hatte im Halbfinale nur einen NMR-Verein als Gegner und tritt deshalb gut erholt an.
    Die Austria hat dagegen in der CL-Qualifikation nach dem 2:3 in Budapest die Vorentscheidung verpasst. Doch ein Sieg im letzten Heimspiel sollte für den Tabellenführer der Gruppe 8 dennoch die Qualifikation für die CL-Hauptrunde bedeuten. Dazu muss Panathinaikos geschlagen werden, doch wie man sich gegen Griechen durchsetzt, weiß man in Österreich ja neuerdings.

    Bundesliga: Der alte und neue Tabellenführer heißt Sturm Graz (23|39,0), und bei den Steirern steht am vierten ZAT die Null bombenfest. Zweimal ermauern sie sich auswärts ein 0:0, daheim gelingt der Sieg gegen die Vienna - vielleicht wirds diesmal was mit dem Meistertitel. Doch Bregenz (21|37,3) bleibt auf Tuchfüllung, auch wenn die Vorarlberger im direkten Duell den Sprung an die Tabellenspitze aus eigener Kraft verpasst haben. der LASK (20|31,7) und der FC Lustenau (20|28,5) liegen zwar punktemäßig nur knapp dahinter, doch ob sie den Abstand bis zum Saisonende so klein halten können, darf bezweifelt werden. Da ist den Eurofighters aus Villach (18|30,0) schon eher zuzutrauen, noch mal oben einzugreifen.
    Austria Kärnten (15|22,0) hat sich vorerst vom Tabellenkeller abgesetzt, doch bleibt abzuwarten, wie lang die Neu-Klagenfurter dieses Powerplay noch durchhalten können. Der Meister aus Favoriten (14|40,7) hat sich hingegen mal wieder gerührt, nimmt die Austria vielleicht doch noch das Unternehmen Titelverteidigung in Angriff? Direkt darunter beginnt aber wirklich der Abstiegskampf, angeführt von Aufteiger Wörgl (11|36,0), diesmal ohne Torerfolg, und den punktgleichen Mitaufsteigern vom FC Kärnten (11|34,3). Ganz unten rangiert weiterhin der Pokalsieger aus Döbling, die Vienna (8|41,2) hat noch überhaupt nicht in die Saison gefunden - oder kopiert man dort nur die patentierte Meistertaktik der Austria vom letzten Jahr?

    Erste Liga: Die Übermannschaft der letzten Wochen, der SV Josko Ried (27|39,5), hat die Tabellenführung erstmal an die Austria-Amateure (27|28,5) abgegeben, bleibt aber nach zwei cleveren 1:0-Siegen der Favorit Nummer eins im österreichischen Unterhaus. 18 Tore und 27 Punkte, das ist schon wirklich eine Meisterleistung von Trainer Duketom, wer soll die Oberösterreicher noch stoppen?
    Die Verfolgergruppe wird wie letzte Woche von Altach (20|27,5) und der Admira (20|25,8) angeführt, doch der Abstand nach oben wächst. Schwanenstadt (18|36,0) hingegen gesingt mit einem Neuner-ZAT der Sprung aus der Abstiegszone mitten hinein ins Verfolgerfeld, und da geht sicherlich noch mehr beim SCS. Absteiger Wacker (15|41,3) bleibt hingegen einmal mehr blass, jetzt sind es schon 12 Punkte auf Platz 2.
    In Kapfenberg (13|33,5) ist dagegen der Höhenflug endgültig vorbei: sechs Spiele ohne Torerfolg bedeuten nicht nur den tiefen Sturz auf Platz 8, sondern auch die Kündigung für den Trainer. So macht man einen Aufsteiger kaputt. Den großen SK Rapid (13|31,7) wird es freuen, denn nach einem erneuten Kraftakt scheint der Klassenerhalt nun plötztlich wieder greifbar nahe, und die große Katastrophe von Hütteldorf könnte unter dem neuen Coach Atari-Riot doch noch abgewendet werden. Für die Roten Bullen aus Siezenheim könnte es aber blad zu spät sein: wieder keine Punkte, immer noch kein Trainer, da fehlen einfach die passenden Strukturen für den Profifußball. Oder findet sich doch noch jemand, der das Ruder rumreißt?

    Pokal: Der Stiegl-Cup ist am Montag auch wieder in eine neue Spielzeit gegangen, und für vier Mannschaften ist er auch schon wieder Geschichte: Kapfenberg, Salzburg (jeweils torlos) schieden erwartungsgemäß aus, aber auch die erstliga-Spitzenreiter Austria II und Ried. Die vier gewinner (SCS, Admira, Mattersburg, Altach) dürfen sich jetzt an echten Bundesligisten probieren.

    Vorarlberger Wochen in der Bundesliga

    Küss die Hand Österreich

    15 Spieltage sind Bundesliga und erste Liga jetzt schon alt, ein ZAT bleibt folglich noch bis zur Halbzeit der Saison, aber die Frage nach dem Herbstmeister ist noch völlig offen, und es kündigt sich das vielleicht spannendste Meisterschaftsrennen aller Zeiten an. Die erste Liga droht hingegen zur One-Team-Show zu werden. Aus Europa gibt es allerdings nur schlechte Nachrichten:

    Europapokal: Im UI-Cup ist das erhoffte Wunder ausgeblieben: Manchester United hat letztendlich keinen Zweifel gelassen, wer der Herr im Haus ist, und die BSV Juniors eiskalt ausgespielt. Aber schon dass die Kärntner so weit gekommen sind, ist eine Sensation, man denke nur an den Elfmeterkrimi gegen Neapel.
    Auch in der Champions League gibt es kein Happy-End für Rotweißrot: ein Sieg hätte der Wiener Austria für den Einzug in die Hauptrunde gereicht, doch da der gegen Panathinaikos allzu unwahrscheinlich erschien, setzten die Violetten alles auf das Spiel in Dunfermline. Das Ergebnis: die List ging nicht auf, zwei klare Niederlagen bedeuten den letzten Platz und letztendlich das Aus für den österreichischen Meister. Bleiben also noch Sturm und Bregenz im UEFA-Cup.

    Bundesliga: Wachablösung an der Spitze: Sturm Graz (25|34,4) nimmt ein wenig das Tempo raus - und wird prompt übel abgestraft. Nur zwei Punkte und eine deutliche Niederlage gegen Verfolger Lustenau bedeuten den Sturz auf Platz 4. Die Lustenauer (26|25,9) schalten dann auch am schnellsten und übernehmen die Tabellenspitze, noch vor den Bregenzern (25|37,3), die weiterhin abwartend agieren, nun aber mitten im Meisterschaftsrennen stehen. Vorarlberger Doppelführung - wer hätte das vor der Saison gedacht? Dazu springen die Villacher Juniors auf den Bronzerang, der BSV hat die Niederlage gegen ManU anscheinend gut verkraftet und spielt am fünften ZAT ganz groß auf.
    Das Mittelfeld wird nun vom LASK (24|26,0) gebildet, der sich zwar langsam aus den internationalen Rängen verabschiedet, aber noch respektablen Vorsprung vor dem Titelverteidiger aus Favoriten hat. Die Austria (19|36,2) spielt zwar wieder einen guten ZAT und führt nunmehr die untere Tabellenhälfte an, aber Wetten auf eine Titelverteidigung sind inzwischen ganz besondere Schnäppchen.
    Die Ex-Paschinger von Austria Kärnten (16|18,8) müssen Kräfte sparen, aber die Konkurrenz ahnt das natürlich voraus. Ergebnis: nur noch ein bzw. zwei Punkte Vorsprung vor den Lokalrivalen vom FC Kelag (15|28,9) und dem Pokalsieger Vienna (14|33,1), der sich anscheinend genug ausgeruht hat und nun die Verfolgung aufnimmt. Die rote Laterne muss dementsprechend Aufsteiger Wörgl (12|32,8) übernehmen, da heißt es wohl auf einem Abstiegsplatz überwintern. Oder?

    Erste Liga: Wer soll die Rieder (31|33,4) noch abfangen? Beim Ex-Meister aus dem Innkreis darf trotz eines durchwachsenen ZAT immernoch über 7 Punkte Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz freuen, denn die einzigen, die im Augenblick mithalten können, sind die Amateure der Austria (30|23,3), und die ist ja bekanntlich nicht aufstiegsberechtigt. Die Admira (24|20,8) verhindert mit einem 4:1 über Ried die Vorentscheidung und übernimmt den virtuellen zweiten Platz vor den punktgleichen Schwanenstädtern (24|30,9) und dem leicht abgerutschten SCR Altach (23|24,5). Die Vorarlberger Wochen finden also derzeit nur in der Bundesliga statt.
    Absteiger Wacker (21|37,7) pirscht sich ganz langsam wieder ran - trotz nur dem sechsten Platz sind die Tiroler bereits wieder mitten drin im Aufstiegskampf - angesichts der Wörgler Durststrecke ist das ja für das Land nicht ganz unwichtig.
    Dahinter baut sich schon der zweite Absteiger auf: der SK Rapid (20|27,5) ist aus dem Tabellenkeller wieder aufgetaucht. Wo wird diese Aufholjagd enden? In Mattersburg (18|28,1) und Kapfenberg (17|24,7) muss schon langsam gezittert werden, denn einer muss schließlich zusammen mit Red Bull (8|30,4) absteigen. An den Klassenerhalt glaubt in Salzburg totz des zweiten Saisonsiegs jedenfalls kaum mehr jemand.

    Bundesliga im Kärntner Sandwich

    Küss die Hand Österreich,
    br> Die Hinrunde ist vorüber, Meisterschafts- Aufstiegs- und Abstiegskandidaten haben sich in Position gebracht, im Europapokal haben die nächsten Runden begonnen und der ÖFB-Cup ist seit diesem Wochenende auch in vollem Gange. Nur eine Mannschaft tanzt dabei noch auf allen drei Hochzeiten, nämlich der Pokalsieger aus Wien. Alle anderen Mannschaften haben sich zumindest aus einem Wettbewerb verabschieden müssen.

    Europaopkal: die zwei verbliebenen österreichischen Teams, Sturm und die Vienna, sind beide durchwachsen in die UEFA-Cup-Qualifikation gestartet: zwar konnten die Heimspiele gegen San Sebastian bzw. Chorzów jeweils knapp gewonnen werden (3:2), doch in Zaragoza bzwe Stockholm gab es jeweils überhaupt nichts zu holen. Fazit: beide male drei Punkte, aber eindeutig zu viele Gegentore. Zum Glück blieb in beiden Gruppen je eine Mannschaft dem Spektakel fern (Rostock und Wolgograd), so dass sich die Konkurrenz ein wenig ausdünnt.

    Bundesliga: Die Meisterschaftsanwärter, und als solche kann sich eigentlich immer noch die ganze obere Tabellenhälfte bezeichnen, Punktet insgesamt recht kräftig und permutiert dabei fleißig die Plätze. Diesmal reicht es erstmals für die BSV Juniors (32|21,4) für den Platz an der Sonne, punkt- und torgleich mit Sturm Graz (32|28,4), wo man den Sturz der letzten Woche wohl gut verarbeitet hat und gleich noch mal neu angreifen will. Bregenz (30|28,7) hatte sich viel vorgenommen bei seinem Auswärts-ZAT, doch die Gastgeber spielten nicht ganz mit, und so reicht es nur zu Platz 3 vor dem Ex-Tabellenführer aus Lustenau (30|19,7). Ob der LASK (28|23,4) noch mal oben angreifen kann, muss die Rückrunde zeigen, der UEFA-Cup könnte allemal drin sein. Für die Austria (23|32,2) dürfte es wohl für die Titelverteidigung langsam zu spät sein, hier heißt das Motto für die nächsten 18 Spiele eher Schadensbegrenzung.
    Austria Kärnten (17|17,2) kann einem schon leid tun: nach Leibeskräften wehren sich die EX-Paschinger gegen den Sturz in die Abstiegsränge, doch das Rest-TK lässt vermuten, dass der Widerstand früher oder später zusammenbrechen wird. Doch von den punktgleichen Mannschaften aus Wörgl (16|26,5), der Vienna (16|27,5) und dem FC Kärnten (16|26,9) können sich auch nur maximal zwei retten. So lange bleibt die Liga umrahmt von Kärntner Mannschaften.

    Erste Liga: in den letzten Wochen hatten wir viel Freude daran, den Höhenflug des SV Josko Fenster und Türen zu beobachten, doch in der oberen Tabellenhälfte ist die Punktejagd derzeit zum Stellungskrieg entartet: Ried (35|29,7), Austria II (33|20,7), Schwanenstadt (28,25,7), Admira (27|19,0) und Wacker (25|31,5) holen jeweils zwichen drei und vier Punkten. Die Rieder müssen also derzeit nicht viel leisten, um ihren Vorsprung zu halten, und Tirol schaut sich das Steher-Rennen erstmal aus der Distanz an. Doch der Schlussspurt wird kommen, so viel ist sicher. Fragt sich nur, wer ihn eröffnet.
    Ganz unten tut sich dafür etwas: die Roten Bullen (17|24,7), bisher Lachnummer der Liga, haben mit AMK1981 endlich einen neuen Übungsleiter verpflichtet, und der macht genau das, was den totgesagten Salzburgern wieder auf die Beine verhelfen kann: eine lupenreine neun, Saisonsiege 3 bis 5. Jetzt fängt für Altach (24|22,9), Mattersburg (24|20,3) und Kapfenberg (21|22,1) der Abstiegskampf also erst richtig an, aber auch Rapid (24|25,7), die Überraschungsmannschaft der letzten Wochen, steckt noch mitten drin im Kampf gegen die Regionalliga.

    ÖFB-Cup: die Bundesligisten setzen sich größtenteils durch: Kelag Kärnten, Austria, Vienna, LASK, Wörgl und Juniors sind weiter, Bregenz setzt sich im Spitzenspiel der ersten Hauptrunde gegen Lustenau durch. Die Überraschung des Spieltages ist sicherlich der SK Rapid, der niemand geringeres als Sturm Graz aus dem Hanappi fegt und somit als einziger Erstligist im Viertelfinale steht. Dort darf man besonders gespannt sein auf das Spitzenspiel Villach - Linz sowie auf das duell von Bregenz gegen den Titelverteidiger aus Döbling.

    Graz verliert an Boden, Ried macht's spannend

    Küss die Hand Österreich,
    Ab geht's in die Rückrunde: der Europapokal ist für die ÖFB-Teams schon fast gelaufen, da kann sich der ein oder andere selbsternannte Meisterschaftsanwärter in Zukunft etwas mehr auf die Bundesliga konzentieren. In der Ersten Liga bahnt sich dagegen ein spannendes Finale an, mit dem wir gar nicht mehr gerechnet hätten.

    Europapokal: die Qualifikationsrunde im UEFA-Cup ist vorüber, und es scheint so, als könnten die österreichischen Teams sich nur durchsetzen, wenn die Konkurrenz massiv mithilft: in der Gruppe der Vienna schießt sich nach Stalingrad auch Real Zaragoza per NMR aus dem Turnier, sodass die Döblinger mit ihrem zweiten Heimsieg noch den letzten Aufstiegsplatz erobern können. In der Gruppe des SK Sturm wollte aber leider nur eine Mannschaft (Galatasaray) nicht mitmachen, darum scheiden die Steirer - obwohl Punkt- und Tordifferenzgleich mit Palermo - aus, ebenso wie Bregenz, deren riskantes alles-auf-auswärts-Manöver leider nicht aufgegangen ist und die den ÖFB dadurch sogar noch im ein paar Prozentpunkte in der 5-Jahres-Wertung bringen.

    Bundesliga: Casino Bregenz (38|28,0) punktet kräftig und marschiert voran, während Sturm (33|24,6) zu Hause wieder nicht trifft und deutlich an Boden verliert. Da man die Wiedererstarkten Linzer (36|13,1) oder Lustenau (32|14,1) mangels TK eher nicht mehr zu den Titelanwärtern zählen kann, sieht es im Augenblick stark nach Titel Nummer 4 für die Vorarlberger aus. Oder kann die Austria (29|26,0) doch noch eingreifen?
    Unten hat sich die Vienna (26|18,7) mit einem Kraftakt an Wörgl (24|24,4) und Kelag Kärnten (24|22,0) vorbei aus der Abstiegszone gewuchtet, doch solche Kurzschlussreaktionen gehen nicht immer gut - siehe Austria Kärnten (19|14,2), wo wohl bald die Lichter ausgehen werden.

    Erste Liga: Lange Zeit sah es nach einem Alleingang des SV Ried aus, doch die Innviertler (39|25,2) habenanscheinend den rechten Schwung verloren. Nur vier Punkte an diesem ZAT, ebensoviel wie die nicht aufstiegsberechtigte Austria 2 (37|15,7), bei solch durchschnittlichen Leistungen eröffnet sich für Schwanenstadt (35|20,0), Admira (33|15,8) und Tirol (31|21,9) die Chance zur Aufholjagd - alle 3 holen 2 oder 3 Punkte auf die Wikinger auf. Die Rieder haben natürlich immer noch die besten Chancen, aber jetzt sollte bei den anstehenden direkten Duellen besser nicht mehr allzu viel schief gehen.
    Rapid (30|19,7) ist nach einem weiteren starken ZAT wohl unten raus, während Altach (27|18,7) und Mattersburg (27|18,1) müssen wohl noch zittern, denn auch Kapfenberg (24|15,5) wird noch alles versuchen - mit oder ohne Trainer. Die angekündigte Aufholjagd bei Red Bull war hingegen wohl nur ein Strohfeuer, denn ein NMR schmälert die Chancen schon ganz gewaltig. Werden die Bullen am Ende durch den Protestverein Austria Salzburg ersetzt?

    Wien ist wieder da!

    Küss die Hand, Österreich
    Die dritte von vier Runden der Bundes- und der Ersten Liga nähert sich dem Ende. Im Pokal stehen die Halbfinalpaarungen fest und der Uefa-Cup hat mit der Hauptrunde begonnen. Und in allen drei wettbewerben gibt es aus der Hauptstadt gute Neuigkeiten an die Fans.

    Europapokal: Hatte sich die Vienna, als Pokalsieger für den UEFA-Cup qualifiziert, noch mit mehr Glück als verstand für die Gruppenphase qualifiziert, so lassen die Döblinger jetzt erstmals aufhorchen: ein 3:1-Sieg in Stockholm gefolgt von einem ungefährdeten 2:0 auf der Hohen Warte gegen Palermo, damit ist die KO-Runde schon so gut wie erreicht. In der Statistik-Abteilung des ÖFB wird man's gern hören, denn die Punkte in der 5-Jahres-Wertung sind auch bitter nötig.

    Bundesliga: Die Bregenzer (42|24,1) machen ernst und Bauen ihren Vorsprung auf 4 Punkte aus. Das sieht nicht schlecht aus mit dem vierten Titel für die Vorarlberger, da der Verfolger aus Linz (38|13,1) nun endgültig eine Verschnaufpause einlegen muss, um nicht noch überrannt zu werden. Der SK Sturm Graz (37|25,8) hat allerdings wenig mühe, den Rückstand zumindest konstant zu halten und verfügt auch noch über genug Schlagkraft, um noch mal anzugreifen. Und dann - ja dann kommt tatsächlich schon die Austria (35|20,6). Der totgesagte Titelverteidiger hat auch nur noch 7 Punkte aufzuholen und schon oft genug bewiesen, dass man meister der Aufholjagd ist. Punkt- und beinahe TK-gleich folgt Villach (35|20,4), wo man immer noch den Anschluss an die UEFA-Cup-Plätze hat.
    Aus den internationalen Rängen abgestürzt ist der FC Lustenau (32|13,3), jetzt Punktgleich mit der Vienna (32|13,9), die wohl einfach froh darüber ist, bezüglich Abstieg aus dem ärgsten raus zu sein. Denn die beiden Klagenfurter Vereine Austria (25|9,8) und FC Kärnten (24|18,4) machen im Augenblick nicht den eindruck, als könnten sie sich noch mal groß aufbäumen. Doch noch sind es 12 Spiele, man sollte noch niemanden abschreiben.

    Erste Liga: Ried (45|18,3), seit Menschengedenken auf einem Ausstiegsplatz, tut endlich mal wieder etwas für seinen Vorsprung und nimmt dafür kräftig TK in die Hand: zwei Siege bedeuten inzwischen wieder elf Punkte vorsprung auf den Tabellenvierten aus Innsbruck (34|19,5), der immerhin die Führung in der TK-Spalte übernimmt. Schwanenstadt (44|14,0) hält allerdings mit den Wikingern Schritt und übernimmt Platz 2 vor den Austrianern (37|13,3).
    Das untere Mittelfeld bilden mit Altach (12,8), Mögling (11,4), Mattersburg (11,0) und Rapid (16,9) vier Vereine mit je 33 Punkten, das sind immrhin 6 mehr als die beiden Mannschaften auf den Abstegsplätzen haben: Kapfenberg (27|11,9) braucht bald ein Wunder, die Bullen aus Saltburg (27|15,2) brauchen eigentlich nur noch ein oder zwei von diesen 9er-ZATs, die ihnen ihr Trainer so gerne beschert - wenn er denn mal zum Spiel kommt.

    Stiegl-Cup: Im Viertelfinale gab es Überraschungen en masse: Die Favorisierten Mannschaften aus Wörgl und Villach verloren gegen die Austria bzw den LASK, mit dem FC Kärnten konnte sich eigentlich nur ein Favorit durchsetzen. Bregenz besiegt den Titelverteidiger, die Vienna, und trifft im halbfinale auf erneut favorisierte Kalgenfurter. Der neue Pokalsieger wird aber wohl ein anderer Sein: gegen völlig entkräftete Linzer dürfte die Austria ebensowenig Probleme haben wie mit dem (noch zu bestimmenden) Finalgegner. Der Pokal im Horr-Stadion - das wäre eine Premiere.

    Endlich ein Grund zur Panik!

    Drei Viertel sind vorbei und nix ist entschieden. Denn die Mannschaften, die in Bundesliga und Erster Liga bisher als Favorit galten, bekommen's mit der Angst zu tun und machen die Sache spannender, als sie eigentlich ist. Nutznießer sind teils Mannschaften, die vor der Saison Großes vorhatten, aber teils auch Überraschungsteams, mit denen niemand wirklich gerechnet hat.

    Europapokal: Im Stile einer ganz großen Mannschaft und mit Hilfe der in Österreich so beliebten Heimnull hat sich die Vienna in die KO-Runde des UEFA-Cups gekämpft. Dort wartet eine Mannschaft, mit der der ÖFB noch ein Chicken zu rupfen hat: Manchester United hatte im UI-Cup-Finale die Juniors geschlagen, doch jetzt stehen die Vorzeichen anders. Für den First Vienna FC ist jetzt auch der Titel drin!

    Bundesliga: Wer hätte es gedacht: Sturm Graz ist wieder da! Während die Bregenzer (46|21,7) auch unter Zuhilfenahme der Heimnull an Boden verlieren, holen die Steirer (46|18,3) den bitter benötigten 9er nach Hause und schließen nach Punkten auf. Dumm nur, dass Sturm ein Heimspiel weniger übrig hat - wobei: So wie Bregenz derzeit daheim auftritt, muss das kein Nachteil sein.
    Die Austria (39|13,1) ist endlich wieder da, wo sie hingehört, nämlich auf einem UEFA-Cup-Platz. Dort dürfte die Aufholjagd für dieses Jahr wohl am Ende sein, denn nach oben fehlen immer noch sieben Punkte, und man bräuchte schon mehr als ein Wunder in Favoriten, damit das noch was wird. Der LASK (39|9,5) ist zwar nur noch Vierter, lässt sich aber einfach nicht von da oben verdrängen. Den Kickern aus der Stahlstadt hat der Wegzug von Pasching sichtlich gut getan, sie halten die Juniors (37|14,4), Lustenau (36|8,5) und die Vienna (35|12,1) erfolgreich auf Distanz. Wörgl (34|15,0) hält dagegen die Klagenfurter immer noch drei Punkte hinter sich, auch wenn sich zumindest Austria Kärnten (31|4,6) nach Leibeskräften wehrt. Wirklich traurig mitanzusehen, so ein Kämpferhertz hätte den Schwarzweißen kaum jemand zugetraut. der FC Kelag (30|14,2) dagegen hätte eher die Mittel, lässt den Abstiegskampf aber immer noch allzu ruhig angehen.

    Erste Liga: Hier stellt man sich nur die eine Frage: Schafft es der SV Ried tatsächlich noch, den eigenen Aufstieg zu verhindern? Der erste Platz ist schon mal futsch, denn munter aufspielende Schwanenstädter (50|8,9) ziehen scheinbar mühelos vorbei. Und der enorme TK-Vorsprung der Rieder (48|10,9) ist nach den letzten Auswärtspleiten auch dahin, ganz zur Freude der Verfolger: Austria 2 (41|10,1), Altach (39|8,0) und neuerdings auch Rapid (39|12,9) werden von nun an jeden Fehler der Wikinger bestrafen, um den Vorsprung noch zu verringern. Tirol (37|15,1) hingegen braucht bald mal ein kleines Feuerwerk, soll der Wiederaufstieg noch gelingen.
    Nach unten bestätigt sich nun das, was schon viele vermutet hatten: Jetzt da auch Rapid aus dem Abstiegskampf ausgeschieden ist, muss wohl nur noch Mattersbueg (36|8,0) zittern. Reichen 5 Punkte auf Red Bull (31|9,8), oder kommen die Salzburger doch noch mal ran? 9 Spiele können verdammt lang sein, schon zum nächsten ZAT kann es so weit sein für die Burgenländer. Doch auch Kapfenberg (30|10,1) hat nach all dem Trainerpech dieser Sasion noch nicht aufgesteckt.

    Nullinger

    Sind die Österreicher am Ende doch alle schlecht programmierte Zufallsgeneratoren? Oder wie anders ist es zu erklären, dass ein Meisterschaftskandidat zweimal zu Hause kein Tor schießt und so den Sprung an die Tabellenspitze verpasst? Wieso ist die einzige Mannschaft im Pokal-Halbfinale, die ein rational erklärbares Ergebnis abliefert die, die überhaupt kein TK mehr hat? Und wieso lassen wir uns von Manchester so einfach überrollen? Fragen über Fragen...

    Europapokal: Daheim die eins, auswärts die drei, da freuen sich die Engländer. Die Vienna scheidet ohne Sieg gegen Manchester United aus dem UEFA-Cup aus und beendet damit die EC-Saison für Österreich.

    Bundesliga Zumindest hat es den Anschein, als wolle Sturm Graz meister werden: ein wichtiger Heimsieg sorgt dafür, dass der Vorsprung vor Bregenz noch vier Punkte beträgt, bei sechs ausstehenden Spielen, teilweise gegen recht geschwächte Teams, sollte das zu machen sein. Die Vorarlberger könnten bereits Tabellenfürhrer sein, aber wer daheim nicht trifft, gewinnt auch daheim nicht. Da hilft am Ende vielleicht auch der TK-Vorsprung nichts.
    Dahinter tauschen Juniors und Austria die Plätze, weil sich die Violetten zu Hause unerklärlicherweise 1:0 von Sturm abfertigen lassen. Der LASK wird da nicht mehr eingreifen können, aber immerhin scheint die Abstiegsgefahr aus Linz gebannt.
    Unten gehts noch mal zur Sache: Während Austria Kärnten die Gegenwehr nun wohl bald einstellen muss, Schafft des der Lokalrivale FC Kärnten scheinbar recht einfach, die Vienna zu überflügeln. Doch auch Lustenau ist noch nicht aus dem gröbsten raus, das schwache Rest-TK macht die Vorarlberger, vor nicht allzu langer Zeit nich Tabellenführer, zum Abstiegskandidaten.

    Erste Liga: die Frage lautet: schafft es der SV Ried tatsächlich noch, nicht aufzusteigen? Schwanenstadt scheint beinahe durch, drei Siege in den verbleibenden drei Heimspielen sollten da mehr als genug sein. Aber die Rieder büßen weiter Punkt um Punkt auf die Konkurrenz ein, sechs zähler ist Altach nur noch hintrndran. Zum Glück für den SVR Darf die kleine Austria nicht aufsteigen und haben die Rheindorfer nicht mehr allzu große Reserven. Tirol hingegen kann sicherlich noch was reißen (wenn die Inssbrucker nur endlich damit anfangen würden), und auch Rapid hat die oberen Ränge noch nicht aus den Augen verloren.
    Im Abstiegskampf hingegen gibt Salzburg nicht klein bei, jetzt sind die Bullen schon punktgleich mit der Admira, die vor einigen Wochen noch Richtung Aufstiegsplätze geschielt hat. Auch Mattersburg wird dank der schwachen Reserven noch bis zum schluss zittern müssen, während für Kapfenberg wohl bald alle Rettung zu spät kommt.

    Pokal: Der LASK konnte sich kein Tor mehr leisten und hat dementsprechend auch keins geschossen. So weit, so gut, aber wieso schenkt die Austria so einem Gegner zwei ein, und dann auch noch in Linz? Haben die Veilchen etwa geahnt, dass sich der FC Kärnten auch nicht gescheiter anstellt und in Bregenz sogar dreimal trifft (für das selbe TK gibts daheim fast fünf Tore)? Auch die Bregenzer aheb sich im Halbfinale nicht mit Ruhm bekleckert, da wären auch drei Tore drin gewesen, ohne dass man im etwaigen Finale einen Nachteil gehabt hätte.
    Jetzt steht also der FC Kärnten gegen die Austria im Happel-Stadion, und der Ausgang des Endspiels sollte eigentlich klar sein. Aber ich wage keine Prognosen mehr.

    Entscheidungen verschoben

    Küss die Hand Österreich,

    Wer wird meister? Wer steigt auf/ab? Fragen, die allesamt noch nicht in ihrer Gänze beantwortet sind. Um genau zu sein, hat der elfte ZAT uns bei der Beantwortung dieser Fragen nicht viel weiter gebracht, es scheint noch bis zum Schluss spannend zu bleiben.

    Bundesliga: Graz oder Bregenz - dass die Meisterschaftsentscheidung sich auf diese beiden Teams konzentrieren würde, war seit Wochen klar. Der Tabellenführerist und bleibt der SK Sturm, doch die Vorarlberger haben nochmal zwei Punkte aufgeholt. Dumm nur, dass das Restprogramm der Steirer das einfachere ist, mit zwei Heimspielen und genügend Kraftreserven sollte da eigentlich nichts mehr anbrennen. Aber in dieser verrückten Liga kann man sich ja auf so etwas nicht verlassen.
    Dass die Austria und die Juniors sich um Platz 3 steeiten würden, war auch schon länger bekannt, und ein Sieger in diesem Duell ist auch noch nicht auszumachen. Interessant: am letzten speiltag treffen sich die beiden noch im Horr-Stadion, aber was können die Villacher mit ihrem TK-Überschuss da noch ausrichten?
    Um die goldene Ananas im Mittelfeld kämpft weiterhin der LASK, meistens gegen sich selbst. Einen waren Höhenflug erlebt hingegen Aufsteiger Kärnten, der Abstiegskampf war gestern, jetzt geht es sogar schon um Platz 5. Auch die Vienna ist nach einem Zwischentief wieder da unten raus, auch dank dem zweiten Aufsteiger, Perlinger Wörgl. ein NMR zur unpassendsten Zeit befördert die Tirolerauf einen Absteigsplatz, ganz zur Freude von Lustenau. Die sind zwar am Ende ihrer Kräfte, aber für den ein oder anderen Punkt könnte es schon noch rechen.
    Ach ja, austria Kärnten gibt es ja auch noch. Aber dort bereitet man sich ja schon seit Wochen auf das Projekt Wiederaufstieg vor.

    Erste Liga oder die ewige Rieder Seifenoper: Während man ein paar Kilometer weiter, in Schwanenstadt schon fest für die erste Liga planen kann (6 Punkite Vorsprung - da brennt nix mehr an!), geht das große Zittern im Innkreis weiter. Absteiger Tirol ist bis auf 5 Zähler dran, währenddessen ist unklar, ob der SVR das magere Rest-TK überhaupt noch in Punkte umwandeln kann. Auch hier kommt es am letzten Spieltag zum showdown Ried - Innsbruck - Ausgerechnet am Tivoli! Die kleine Austria spielt zwar nicht um den Aufstieg mit, könnte aber trotzdem das Zünglein an der Waage spielen. Altach wird da oben eher nicht mehr eingreifen können. Aber bei Rapid hat man noch Phantasie: ein Mords-Rest-TK und ein mehr als machbares Restprogramm, da könnte noch was gehen in Hütteldorf.
    Unterhalb der Rapidler beginnt die Abstiegszone, und dort bahnt sich ein echtes Schneckenrennen an: Mattersburg, Admira und Red Bull trennt nur ein Punkt, aber allesamt sehen sie nicht mehr so frisch aus. Auch hier kommt es nach zu zwei direkten Duellen (RB - VfB und SVM - RB), die entscheiden werden, wer drin bleibt und wer mit Kapfenberg in die Regionalliga geht.

    Sturm ist Meister, Austria holt den Pokal

    Küss die Hand Österreich,

    Die Zitterpartien sind vorbei, bei manchen Vereinen kann aufgeatmet werden, bei anderen herrscht die Enttäuschung vor, und bei allen ist die Vorfreude auf die wohlverdiente Winterpause am stärksten. Meisterschaft und ÖFB-Pokal haben ihren Sieger gefunden, die internationalen Startplätze sind verteilt, Auf- und Abstieg sind auch geregelt. Im Einzelnen:

    Meister und damit österreichischer Vertreter in der CLQ ist erstmals in der Vereinsgeschichte Sturm Graz: nach der Hängepartie der vergangenen Wochen machen es die Steirer am Schluss ganz unkompliziert und gewinnen letztendlich mit einem Riesenvorsprung vor enttäuschten Bregenzern. Ist natürlich auch nicht so schwer, wenn die Gegner die Gegenwehr einstellen. Glückwunsch von der Redaktion nach Graz!

    In den UEFA-Cup ziehen die Bregenzer ein, denen zwar im Meisterschaftskampf kurz vor dem Ende die Luft ausgegangen ist, die sich aber dennoch gewaltige neun Punkte vor der Austria halten und damit ihren Rekordmeister-Titel verteidigen konnten. Die Violetten können nach dem Albtraumstart in die Saison (zwischenzeitlich brannte in Favoriten die rote Laterne) über den Trizemeistertitel froh sein, den sie sich hauchdünn vor den BSV Juniors sicherten.

    Der UI-Cup findet mal wieder unter Beteiligung der Villacher statt, die den ganz großen Wurf damit wieder mal verpasst haben. Vielleicht schaffen es die alten und neuen Kärntner Landesmeister aber durch die Hintertür in den UEFA-Cup, im UIC-Finale waren sie ja schon einmal.

    Den Klassenerhalt schafft mit Platz 5 der FC Kärnten ganz locker. Nach einer sensationellen Aufholjagd fangen die Klagenfurter damit sogar noch den LASK ab, der die meiste Zeit sogar vom Europapokal träumen konnte; letztendlich sprang aber doch wieder nur ein sechster Rang raus. Noch enttäuschender lief die Saison für die Vienna, die zwar im UEFA-Cup glänzte, aber in der Liga bis zum Schluss gegen den Abstieg rudern musste. Dass ihr dieses Schicksal ebenso wie dem FC Lustenau erspart geblieben ist, hing in erster Linie mit fehlender Routine eines Aufsteigers zusammen.

    Abgestiegen sind nämich die Neulinge aus Wörgl, die sich zwar bis zum Schluss tapfer gewehrt haben, aber letztendlich doch den kürzeren zogen. Die Bundesliga 2008-1 findet somit mal wieder ohre Tiroler Beteiligung statt. Ach ja, Austria Kärnten gabs ja auch noch: die unglücklichen Ex-Paschinger standen schon lange als Absteiger fest, da half alles Aufbäumen nichts. Torrausch kann manchmal soo gemein sein!

    Aufgestiegen ist letztendlich erwartungsgemäß der SC Schwanenstadt, am Schluss aber überraschend souverän (10 Punkte vor dem dritten!). Der Jubel im Hausruckviertel kennt fast keine Grenzen, denn auch der Nachbar im Innviertel hat es geschafft: der SV Ried ist doch tatsächlich aufgestiegen, nach langen Wochen unangefochtener Tabellenführung und ebensolangen Wochen des Einbruchs und Zitterns ist der Aufstieg endlich perfekt! Das gibt tolle Oberösterreich-Derbies mit dem SCS und dem LASK im Jahr 2008-1.

    In Liga 1 bleiben hingegen die Innsbrucker vom FC Wacker, die letztendlich mit ihrer Aufholjagd zu spät begonnen haben. Aber Platz 3 vor der Austria II bedeutet eine gute Ausgangsposition für den Aufstiegskampf 2008-1. Vielleicht gelingt ja mit Wörgl ein Tiroler Doppelschlag, Oberösterreich hats vorgemacht. Auf den Plätzen folgen Altach und der große SK Rapid, der wohl froh sein wird, dass diese Albtraumsaison endlich vorbei ist. Nächstes mal wird das Ziel wieder Bundelsiga heißen für die Hütteldorfer. Red Bull Salzburg hat sich nach Wochen des Bangens auch noch gerettet, ebenso wie Mattersburg, und somit stehen auch die Absteiger fest:

    In die Regionalliga gehen die Admira nach einem rätselhaften Leistungsabfall zum Ende der Saison (lange Zeit schien auch der Aufstieg machbar) und Kapfenberg. Diese Saison werden die Kapfenberger lange nicht vergessen: erst der phantastische Start, dann der Trainerstreik, und am Schluss wurde der kleine Verein geradezu überrollt.

    Euer Redakteur wünscht euch eine erholsame Winterpause, einen schwungvollen Saisonstart 2008-1, eine erfolgreiche EC-Saison, und hört endlich mit dieser bescheurten Heimnull auf!

    Saisonstart 2008

    Auch die beiden österreichischen Ligen sind nun startklar für die Saison 2008. Es hat lange gedauert, was - wie im Forum ersichtlich - an massiven Umprogrammierungen lag. Viel zu sehen ist nicht für Euch, aber darum ging es ja auch nicht. Neu ist insbesondere das Protal und die Zeitung.

    Auch wenn ihr relativ lange warten musstet, die Pause hat sich gelohnt. Einerseits wurde im Hintergrund einiges an Programmcode geändert, so dass in Zukunft einiges reibungsloser ablaufen dürfte. Zum anderen wurde das alte Portal auf Vordermann gebracht, so dass es nicht nur ansehnlicher ist, sondern auch einiges neues bietet. Unter anderem werden jetzt (fast) alle Zeitungsartikel dort veröffentlicht, so dass auch andere Spieler mitbekommen, was in der Ligat ha'Al so los ist. Dafür mussten einige Dinge umgebaut werden in der Zeitung. Zum einen wurde der Bereich Absatz eingeführt. Hier könnte ihr einen 200-500 Zeichen langen Text eingeben, der dann als einleitender Absatz fett dargestellt wird. Und noch besser: Dieser Absatz wird auch automatisch ins neue Portal gestellt (falls ihr Euren Artikel nicht im Portal sehen wollt, müsst ihr den Absatz einfach nur leer lassen). Die zweite Änderung der Zeitung: Statt mit HTML-Code können Artikel nun mit BBCode verschönert werden (wie im Forum auch schon). Ein Link zu einer kleinen Anleitung ist im Redaktionsmenü zugänglich. Also: Probiert sie doch mal aus, die neue Zeitung.
    Zur Liga möchte ich gar nicht viel schreiben, das ist Bensons Job. Ich gebe allerdings an dieser Stelle nochmal die internationalen Teilnehmer bekannt:
    CL-Qualifikation: SK Sturm Graz
    UEFA-Pokal: Casino SW Bregenz, FK Austria Wien, FC Kärnten (als Pokalfinalist)
    InterTOTO Pokal: BSV Juniors

    Viel Erfolg!

    Meister mit Fehlstart

    Da beginnt sie wieder, die Bundesliga. Zwischen Lustenau und Mattersburg, vom Pfänder zum Brenner darf wieder gesetzt, gehofft und gewonnen weden. Nebenbei hat auch der EC schon wieder begonnen, aber aus österreichischer Sicht gab es da mal wieder keine frohe Kunde.

    UI-Cup: so schnell kann's gehen: die BSV Juniors bekamen ein echtes Mörderlos zugedacht, nämlich Borussia Dortmund. Und im Westfalenstadion gingen die Borussen derart übermotiviert ans Werk, dass die Villacher trotz des knapp gewonnenen Heimspiels letztlich keine Chance hatten. Keine Chance auf den UEFA-Cup hat auch Dortmund, dementsprechend haben die Juniors sich nichts vorzuwerfen. Ach, aber schön wär's trotzdem gewesen.
    Bundesliga: und da war sie wieder, die Heimnull. Da hilft alles Mahnen und Zetern nicht, diesmal hat sie den Meister befallen, und der findet sich konsequenterweise auf einem Abstiegsplatz wieder. Wobei, mit 2 Unentschieden ist Sturm noch recht gut bedient, aber 4 Punkte für 1.2 TK wären schon auch nict zu verachten gewesen.<br> Gut gestartet ist mal wieder der LASK, unser erster Tabellenführer. Vielleicht reichts ja diesmal für die internationalen Plätze. Nur ein paar Tore dahinter kommt der SV Josko Fenster und Türen, die Überraschungsmannschaft des ersten ZAT. Ebenfalls stark gestartet ist der FC Lustenau, der zwar ohne Trainer, dafür aber mit viel Fingerspitzengefühl agiert.
    Hinter einem Mittelfeld aus Bregenz, der Vienna, Kärnten und Pokalsieger Austria folgt der zweite Aufsteiger, Schwanenstadt. Die Neulinge agieren im Gegensatz zu Ried etwas zaghaft, können sich aber vor dem Meister und damit über der roten Linie halten. Die rote Laterne hat erstmal der BSV, wo man nicht nur im UI-Cup, sondern auch daheim gegen die Vienna auf den Deckel bekam. Aber die Saison dauert noch lange...
    Erste Liga: Hier haben zwei Mannschaften stark begonnen, mit denen wohl die wenigsten gerechnet haben: Red Bull und Mattersburg haben jeweils 7 Punkte auf dem Konto. Profitiert haben die beiden unter Anderem von überraschenden NMRs: Rapid und Tirol blieben den Spielen fern, was bei Aufstiegskandidaten sicherlich ungewöhnlich ist. Jetzt geht es vor allem bei Rapid schon wieder gegen den Abstieg, doch auch Aufsteiger Schwadorf hat einen Fehlstart hingelegt. Die Absteiger aus Kärnten und Wörgl schauen sich das ganze derzeit noch aus dem Mittelfeld an und freuen sich ihrer prallen Torkonten.

    Sturm weiterhin sieglos

    6 Spieltage sind unsere Ligen jetzt schon wieder alt, die erste Hinrunde endet also bereits nächste Woche. Die Schonfrist für die Trainer läuft langsam ab, und erwartungsgemäß schieben sich die meisten Favoriten nach vorne - aber nicht alle.

    <b>Champions League:</b> Es hätte besser laufen können für unseren Meister in der Quali-Gruppe 6, aber immerhin gelang das Heimspiel gegen Sogndal. In Heraklion verbrauchten die Steirer ziemlich viel Kraft. Hoffentlich fehlt die nicht am Ende.<br> <b>Bundesliga: der neue Tabellenführer kommt aus Vorarlberg und heißt FC Lustenau. Doch vor allem der Sieg in Kärnten (3:4) hat viel Kraft gekostet, sodass die Lustenauer TK-mäßig erstmal Schlusslicht sind. Der LASK sieht da noch frischer aus und lässt Lustenau durch sparsamen Einsatz auswärts erst mal vorbeiziehen. Mit Bregenz folgt auf Rang 3 der erste heiße Titelanwärter. Mit Sieben Punkten holen die Bregenzer nämlich genauso viel wie die Austria, die jetzt als TK-Krösus mit zwei Punkten rückstand auf die Spitze eine super Ausgangsposition haben. Fällt der traditionelle Fehlstart der Violetten diesmal aus?<br> Das Mittelfeld sieht eine starke Vienna, die vorerst an Ried vorbeizieht und sich Richtung EC-Plätze Positioniert. Die Rieder Wikinger müssen auf dem Weg zum Klassenerhalt die erste Schlappe einstecken, vor allem das 3:5 im Derby gegen Linz tut natürlich weh. Aber noch stehen sie vor den Nachbarn und Mitaufsteigern aus "Schwana", die sich etwas unten absetzen können.<br>Dem SK Sturm gelingt das nicht, denn auch nach 6 Spielen sind die Steirer sieglos. Vor allem das 0:0 gegen die Austria erzürnt die Fans, da wäre mehr drin gewesen. Verlierer des ZATs ist wohl der KC Kärnten: 5 Tore reichen nicht einmal u einem Punkt. Für den FCK geht es also wieder mal gegen den Abstieg. Die zweite Kärntner Mannschaft, Villach, bleibt ebenfalls ganz unten. Aber es bleiben ja noch 30 Spiele.<br> <b>Esrte Liga</b>: hier zeigt sich ein seltsames Bild: 7 von 10 Teams sind noch beinahe gleich auf, zwischen Tabellenführer Mattersburg und dem siebten Austria Lustenau liegen gerade 4 Punkte. Auch TK-mößig hat sich bisher wenig getan, nur Altach und die kleine Austria sehen noch etwas frischer aus. Dahinter gähnt erstmal eine Lücke von 6 Punkten, ehe Abgeschlagen die Mannschaften aus Wörgl (2 Tore aus 6 Partien, das ist einfach zu wenig), Rapid und Wacker kommen. Die letzteren beiden haben sich nach sechs torlosen Partien jeweils von ihren Trainern getrennt. Ist das das Ende zweier Traditionsklubs?

    Im Schatten der Austria

    Die erste Hinrunde und damit ein Viertel der Saison ist vorüber, aber wer Österreichischer Meister wird, wer die Klasse hält, wer auf- und wer absteigt, ist weiterhin ungewiss. Die Tabellenführung wechselt ständig, der Meister nimmt langsam die Verfolgung auf, und eine alte Dame namens Austria hält sich vornehm zurück.

    Europapokal: für Meister Sturm sieht es nicht gut aus: Mit Herfølge lieferten sich die Steirer eine folgenschwere Materialschlacht, sodass die Konkurrenz von Sogndal und Heraklion nun einen Punkt Vorsprung hat. Das wird verdammt schwer, da noch was aufzuholen, aber der ÖFB drückt natürlich die Daumen!
    Bundesliga: hier machen im Augenblick auch andere Teams als Sturm die Schlagzeilen. Zum Beispiel der LASK, der unter anderem durch einen Sieg gegen Lustenau die Tabellenführung zurückerobert, und die Oberösterreicher machen den Eindruck als wollten sie auch oben bleiben. Bregenz pirscht sich auf dem Weg zu Meisterschaft Nr. 4 ganz heimlich nach oben, während es für Lustenau trotz eines Sieges in Favoriten erstmal bergab geht.
    Auf dem vierten Rang verharrt weiter die Austria, und ein Blick auf deren TK muss der Konkurrenz Angst machen. Wenn die die Violetten nicht schleunigst abhängt, wird sie im Schlussspurt keine Chance haben. Auch ein paar Bezirke weiter, bei der Vienna, verfolgt man den Schalgabtausch an der Spitze derzeit lieber aus der Distanz. Derweil versucht der Sturm, die Distanz zur Spitze nicht zu groß werden zu lassen. Der 7-Punkte-ZAT in Graz ist auf jeden Fall schon mal ein großer Schritt in die richtige Richtung.
    Wo denn jetzt eigentlich die Abstiegszone beginnt, ist nicht so ganz klar: die Juniors, eben mit einer glatten 9 aus dem roten Bereich herausgestürmt, würden sich sicherlich nicht dazu zählen, sind die Villacher inzwischen doch das internationale Geschäft gewohnt. Doch bisher sind es nur zwei Punkte, und TK-mäßig nehmen sich die Mannschaften alle nicht viel. Mitten im Abstiegskampf angekommen ist jedenfalls der SV Ried nach einem weiteren rabenschwarzen ZAT. Der FC Kärnten kennt sich da unten ohnehin schon ganz gut aus, und mit Schwanenstadt hat sich auch der zweite Aufsteiger unten eingerichtet. Vielleicht kommt ja sogar der SK Sturm noch mal unten vorbei.

    Erste Liga: hier bahnt sich einmal mehr ein extrem spannender Aufstiegskampf an: diesmal ist es der SCR Altach, der die Schlagzahl vorgibt. Neun Punkte bedeuten den Sprung auf Platz 1, an Mattersburg und Schwadorf vorbei. Mit Austria Lustenau schiebt sich noch ein weiterer Klub aus dem Westen nach vorne. Vier Bundesligisten aus Vorarlberg? Warum eigentlich nicht?
    Absteiger Kärnten hält derzeit mit relativ wenig Einsatz den Anschluss nach oben, während die Austria II schon 5 Punkte von einem Aufstiegsplatz entfernt ist. Verlierer der Runde sind die Limosäufer aus Salzburg, die mal wieder Ärger mit dem Trainer haben. Wenn man sich das Tabellenende der ersten so anschaut, könnte man fast das Gefühl bekommen, als würden die vermeintlich großen Vereine ständig von sabotierenden Trainern unterwandert. Innsbruck und Rapid haben nun hoffentlich mehr Glück mit ihren neuen Spielleitern, aber starten mal wieder verspätet in die Saison, mit einem enormen punktemäßigen Rückstand und ohne echte Chance auf den ersehnten Wiederaufstieg.

    Pokal: die erste Runde ist ausgelost, mit einem Derby (Rapid - Austria II) und drei Fernduellen. Den Vogel schießt Austria Lustenau ab, sie erwischen mit Mattersburg ausgerechnet den am weitesten entfernten Konkurrenten. Hoffentlich bleiben sie nicht am Mittleren Ring in München stecken.

    Die Dichte an der Spitze wird breiter

    Der vierte ZAT stand in den österreichischen Ligen an, und dort gab es für den einen oder anderen Titelfavoriten noch einiges an Rückstand wettzumachen - zumeist mit erfolg, denn das Feld rückt oben zusammen. In der ersten geht derweil die Demontage der Traditionsvereine weiter.

    Europapokal: wie von mir prophezeiht, hat es für Sturm nicht gereicht, die CL 2008-1 findet also mal wieder ohne österreichische Beteiligung statt. Immerhin im UEFA-Cup ist rot-weiß-rot gut vertreten, denn mit dem dritten Gruppenplatz können sich die Steirer dem Trio Bregrenz - Austria - Kärnten abschließen. Ab montag geht es also im schönsten Pokal der Welt um Österreichs Ehre!
    Bundesliga: Der LASK ist zur Überraschung aller auch nach 12 Spieltagen Tabellenführer und konnte seine Serie immerhin auf 7 ungeschlagene Spiele in Folge ausbauen, ehe es in Villach eine Niederlage setzte. Doch als Gejagter hat man keine Pause, und so werden die Linzer früher oder später die Segel streichen müssen - oder sie bekommen eine ernsthafte TL-Krise. Während Bregenz den Abgstand derweil nur konstant hält (ist ja auch zu schön anzusehen, wie sich die Linzer da aufreiben), Preschen die Austria und die Juniors gefährlich nahe heran - und das bei einem inzwischen erdrückenden TK-Vorsprung.
    Auch Meistere Sturm Graz findet angsam in die Saison und kommt zmindest mal auf Platz 5 vor, vor den Lustenauern, die (auch dank einer Heimnull) diesmal keinen Sieg feiern können und drei Plätze verlieren. Plötzlich finden sich die Vorarlberger im Abstiegskampf wieder, wo Schanenstadt nach zwei 4:0-Siegen erstmal den Takt vorgibt. Die Vienna, Ried und der FC Kärnten, der von den Schwanenstädtern die rote Laterne übernimmt, müssen zusehen, wie sie da mithalten wollen. Es sieht so aus, als könnte dieser Abstiegskampf noch sehr lange sehr viele Teams in Atem halten.
    Erste Liga: ohne die phänomenale Leistung des SCR Altach (& Siege in Folge, jetzt 6 Punkte Vorsprung) oder von Austria Kärnten (3 Siege, hoch von 5 auf 2) schmälern zu wollen, aber das Tabellenende zieht den geneigten Zuschauer derzeit doch mehr in seinen Bann: Red Bull Salzburg, Wacker Tirol und Rapid haben allesamt das Toreschießen verlernt, und somit nimmt deren Krise immer ernstere Ausmaße an. Denn Wörgl kann praktisch gar nicht anders, als sich von den drei Urgesteinen abzusetzen, und Schwadorf agiert zwar auch nicht gerade glücklich, hat aber immerhin einen Trainer, der sich wirklich um das Team kümmert. Der Abstieg für zwei der drei Teams rückt immer näher, zumal die Konkurrenz auch langsam mitbekommt, wie leicht man im Tivoli, im Bullenpark oder in Hütteldorf zu Siegen kommt. Scheinbar haben sich hier ein Parr leute meine Unkenrufe, dass hier Traditionsvereine systematischdemontiert werden, zu sehr zu Herzen genommen.

    Die Schere geht auseinander

    Nach nunmehr 15 Spieltagen ist die Zeit des Abtastens wohl vorbei: wer jetzt nicht oben dabei ist, droht, den Anschluss zu verlieren. Und wer sich jetzt unten absetzt, kann zusehen, wie sich die im Tabellenkeller verbliebenen gegenseitig in 6-Punkte-Spielen das Leben schwer machen. Und wer jetzt noch im EC dabei ist, hat wahrscheinlich auch Grund zur Freude.

    Europapokal: nachdem Österreich bisher mal wieder nicht so viel zu lachen hatte in Europa, geht es in der ersten UEFA-Cup-Runde gleich ganz manierlich los: Der FC Kärnten, daheim zur Zeit nicht ganz das Maß der Dinge, ist dank einem guten Riecher für den NMR schon so gut wie durch: Siege in Magdeburg und gegen Alania, beide zu Null, da brennt nix mehr an. Bregenz hat zwar in Tripolis erwartungsgemäß verloren, steht aber ziemlich solide da, und das letzte Spiel bei en erschöpften Dänen von Lyngby bestreiten zu müssen, ist sicherlich auch nicht das schlechteste. Das wird wohl reichen. Bei den Grazern ist das allerdings nicht so sicher: der Punkt in Lecce könnte am Schluss zu wenig sein, denn mit dem Rest-TK müssen die Steirer schon ein Bisschen zaubern, um nicht noch von Liosia überholt zu werden. Das wird schwer.
    Bundesliga: die Regentschaft des LASK ist vorerst mal vorbei, ab jetzt heißt es in Linz wohl wieder, das erarbeitete über die Zeit zu retten. Dafür zeigt sich die Austria in einer bestechenden Frühform: 7 Punkte am 5. ZAT, neuer Tabellenführer und trotzdem TK-Krösis! Nur eine widerliche Heimnull hat verhindert, dass die Dominanz nicht noch deutlicher ausfällt. Bregenz und die Juniors können da derzeit nicht mithalten und rutschen beide leicht ab, während sich Titelverteidiger Sturm zumindest schon wieder auf den vierten Rang vorgeschoben hat.
    Für die Vienna geht es nach zwei Siegen auch wieder bergauf, aber der sechste Platz ist weder das, wass man sich auf der Hohen Warte zum Ziel gesetzt hat, noch ist der Abstiegskampf für die Döblinger vorüber. Denn da unten herrscht Aufbruchstimmung: Aufsteiger Schwanenstadt rudert kräftig gegen den Abstiegssog an, und unsere Eurofighter aus Klagenfurt machen mit sieben Punkten einen riesen Satz aus dem Keller.
    Das heißt, wir dürfen einen neuen Verein in der roten Zone begrüßen: Lustenau 07 schießt einfach keine Tore mehr, schon wird in Vorarlberg öffentlich über die Dimmission von Steve diskutiert. Kein Wunder, wenn man sich das TK anschaut. Zumindest in dieser Disziplin ist Ried noch erstklassig, aber die Oberösterreicher müssen auch langsam mal anfangen, das TK gewinnbringend zu investieren (leichter gesagt als getan bei der Schießbude der Liga).
    Erste Liga: Nach 6 Siegen bleibt Altach diesmal sieglos, doch für die Verteidigung von Platz 1 reicht das allemal. Aber Mattersburg holt mit minimalem Aufwand 5 Punkte auf, Lustenau gar sieben! Dass Austria Kärnten trotz zweier Siege auf Rang 4 fällt, zeigt, wie eng es da oben zugeht. Doch auch hier geht die Schere langsam auf: die kleine Austria kann mit drei Siegen noch gerade so folgen, doch hinter den Veilchen beträgt der Abstand zu den Aufstiegsplätzen bereits 10 Punkte.
    Auch Salzburg hat kräftig gepunktet, die Bullen werden froh sein, endlich alle Trainer los zu sein, wurde doch in letzter Zeit mehr in NMRs investiert als in Tore. So schaffen sie es sogar an Wörgl vorbei, einem gestandenen Aufstiegskandidaten. Hier gilt das gleiche wie in Ried: wer zu spät startet, kann sein TK am Ende der Saison am Mistplatz abliefern. Schwadorf bleibt schon wieder ohne Punkt, hier muss sich taktisch in nächster Zeit was ändern, sonst... ja was sonst? Die Abstiegsplätze sind fest in der Hand der großen Klubs. Wacker und Rapid haben wieder mal den ZAT verpennt, und wieder haben uns zwei Trainer verlassen. Vielleicht haben die beiden ja mit dem Zufallsgenerator mehr Glück - Red Bull hat's vorgemacht.

    Halbzeit

    Bundesliga und Erste haben nach einer kleinen Österlichen und Ligaleitergeburtstagstechnischen Pause die zweite von vier Spielrunden beendet, und die trends der vergangenen Wochen haben sich größtenteils fortgesetzt. In der ersten Liga sorgte ein Trainerwechsel für reichlich gesprächsstoff, und im Pokal gibt es nach dem Achtelfinale einen unerwarteten Titelfavoriten.

    Europapokal: das Ziel, Österreich endlich vom letzten Platz der 5-Jahres-Wertung zu entfernen, rückt nur langsam näher: zwei von vier Vertreter im UEFA-Cup mussten die Segel streichen. Das Aus für Sturm Graz kam nicht überraschend, doch dass sich auch Bregenz verabschieden musste, ist schon einer kleine Enttäuschung: beide Gegner verfeuerten praktisch ihre Ganzen reserven gegen die Vorarlberger, die deshalb auf Grund der schlechteren Tordifferenz ausscheiden. Dagegen sind Austria und Kärnten weiter und dürfen sich in der nächsten Runde auf machbare Gegner freuen. Der ein oder andere Zeitungsartikel kann hier wahre Wunder wirken.Bundesliga: Die Überraschung der Woche ist sicherlich der LASK, der die Tabellenspitze zurückerobert. Obwohl es TK-mäßig am Schluss für die Linzer kaum reichen wird, ist es doch beachtlich, mit welcher Vehemenz sie sich oben festsetzen. Zumindest ein internationaler Startplatz sollte als Belohnung drin sein. Erster Verfolger ist derzeit der SK Sturm, der nach drei Siegen zu null an der Austria vorbei auf Platz zwei stürmt. Die Violetten rangieren nach einem suboptimalen ZAT nur noch auf der drei, knapp vor den Bregenzern, die nach einem sensationellen 5:4-Sieg im Horr-Stadion erstmal eine kleine Verschnaufpause eingelegt haben. Die Juniors bleiben nach zwei Siegen auf 5, können aber die Lücke nach oben schließen und komplettieren das Feld der Titelanwärter.
    Bereits auf 6 vorgerückt ist der FC Kärnten, der sich nach zwei weitern Siegen von allen Abstiegssorgen entfernt haben dürfte. Die Klagenfurter haben sichtlich Spaß am UEFA-Cup, da heißt es weiter angreifen und vielleicht noch oben reinschlüpfen; das TK dafür ist immerhin noch vorrätig. Einen Platz runter geht es für die Vienna, die eine durchwachsene Saison spielt und einfach nicht so recht unten raus zu kommen scheint. Den Abstieg haben die Döblinger immer noch nicht ganz abgehakt, obwohl auch die direkte Konkurrenz nicht gerade überzeugend auftritt: Die Oberösterreicher aus Schwanenstadt und Ried kommen nur mit winzigen Schritten voran, könnten aber am Schluss beide von einem Fauxpas von Lustenau profitieren. Der FC 07 legt nämlich in der denkbar ungünstigsten Situation einen NMR hin und rückt so in der Liste der potenziellen Abstiegskandidaten auf Rang 1 vor.
    Erste Liga: Hier machte diese Woche der Klub aus Kärnten Ernst mit dem Projekt Wiederaufstieg: neun Punkte, und schon war man an Lustenau, Mattersburg und Altach vorbei. Wieterhin die besten Chancen hat der SCR Altach, der zwar den Platz an der Sonne, nicht aber die TK-Führung unter den Top-Teams abgibt. Matterburg bleibt mit zwei Siegen oben dran und vergrößert die Lücke zur Austria II. Einen ZAT zum vergessen lieferte auch der andere Lustenauer Verein, die Austria ab: Null Punkte, und schon sind die Aufstiegsplätzte außer Sichtweite. Und von unten stürmt bereits Red Bull heran, bei denen die NMR-Orgien wohl der Vergangenheit angehören. Ganz im Gegensatz zu Wörgl, die sich nach einer Woche unbezahltem Urlaub sowohl aus dem Pokal, als auch endgültig vom Aufstiegskampf verabschiedet haben dürften.
    Somit zum Abstiegskampf und der Personalie der Woche: gerade erst war Mario aus Schwadorf in die große Stadt gewechselt, schon heizt er dem SK Rapid ordentlich ein und katapultiert die Hütteldorfer mit drei Siegen aus der Abstiegszone - pikanterweise auf Kosten der Schwadorfer. Wacker Tirol kann da nur neidisch zuschauen, denn ein Trainer, der das enorme Rest-TK der Innsbrucker in die Hand nimmt und sie unten rausholt, ist weiterhin nicht in Sicht.
    ÖFB-Pokal: hier stand das Achtelfinale an, und das hatte wenig überraschendes parat: die Bundesligisten setzten sich in den gemischten Duellen durch die Bank durch. Die Schlagzeile der Woche ist hier wohl, dass Titelverteidiger Austria einerseits schon wieder eine Packung aus Bregenz einstecken mussten, andererseits mit ihrer Amateurmannschaft im Viertelfinale stehen und dort sogar als Top-Favorit auf den Titel gelten dürfen.

    Austria macht ernst

    Der große Antritt der violetten war seit Wochen erwartet wodern, nun scheint im zehnten Bezirk tatsächlich der Geduldsfaden gerissen: die Jagd nach dem Meistertitel hat begonnen. Im Abstiegskampf verliert der Aufsteiger aus Ried derweil weiter an Boden, in der Ersten Liga legen sich dagegen alle Teams mächtig ins Zeug.

    Bundesliga: Wie schon erwähnt, hat die Austria ihren TK-Vorsprung, den sie jetzt schon seit geraumer Zeit vor sich herträgt, endlich in Punkte umgemünzt: neun Punkte, besser gehts nicht. Dass der LASK da nicht mithalten kann und die Tabellenführung sofort abgibt, verwundert auch kaum. Die Oberösterreicher werden in den kommenden Wochen ohnehin zusehen müssen, den Totalabsturz zu vermeiden. Hilfreich könnte dabei sein, dass Verfolger Bregenz und Sturm derzeit unschlüssig sind, wie man die Jagd auf die Violetten am besten organisiert: die beiden Meisterschaftsanwärter treten auf der Stelle und verlieren gleich zu Beginn der heißen Phase vier bzw. sieben Punkte auf die Austria.
    Die anderen 8 Vereine der Bundesliga haben sich tabellenmäßig gegenüber der letzten Woche nicht verändert, was nicht heißen soll, dass sich dort nichts getan hat: der FC Kärnten hat beispielsweise ein paar Punkte auf die direkte Konkurrenz (Juniors, Vienna, Schwanenstadt) gutgemacht und darf als neuer TK-Spitzenreiter durchaus noch nach oben schielen. Der Grund dafür, dass die Klagenfurter sowohl Punkte machen als auch TK sparen, legt natürlich in der konsequenten Vermeidung der Heimnull. wenigstens einer hats kapert.
    Ganz unten hat sich das Bild nur auf den ersten Blick nicht verändert: der SV Josko Ried bleibt letzter mit einem hübschen Torepolster, doch der erste Versuch der Wikinger, dieses in Tore zu tauschen, ist grandios missglückt: sieben Punkte sind es inzwischen zum rettenden Ufer, und die Konkurrenz ist gewarnt. Langsam muss sich Duketom was einfallen lassen, will er nicht wieder die Leiden des Aufstiegskampfes erleben.
    Erste Liga: Hier gibt es - wie eigentlch immer - einen neuen Tabellenführer zu bestaunen: diesmal is es der SV Mattersburg, der verhältnismäßig günstig zu sieben Punkten kommt und an Kärnten (drei Punkte) und Altach (zwei) vorbeizieht. Die beiden haben diese Woche denkbar unglücklich agiert und viel TK ohne zählbaren Erfolg verbraucht. Ohnehin gehen die Erstligisten allesamt nicht gerade sparsam mit ihrem TK um; da könnte am Schluss ein einäugiger an lauer Blinden vorbeiziehen - nur wer?
    Austria Lustenau und die kleine Austria werden da oben wohl nicht mehr eingreifen können, stattdesen bekommen sie ihrerseits besuch von unten: bei Red Bull Salzburg ist mit Xander wohl der Erfolg eingekehrt, 5 Siege aus 6 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. In Wörgl lernt man derzeit, dass Aufholjagden mit Ansage nicht so einfach sind, wenn man die Konkurrenz durch übermäßiges TK-Horten quasi vorwarnt. Und ganz unten bläst Schwadorf gegen Rapid und Ex-Trainer Mario nochmal zum letzten Gefecht: einmal können die Niederösterreicher die Grünen noch überholen, aber langfristig wird es wohl eher nichts mehr, zumal nun auch Tirol wieder angreifen will: mit mdin haben sie in Innsbruck nämlich wieder einen Trainer gefunden, der es mit dem FC Wacker versuchen will - TK ist ja noch einiges da.

    Volles Programm

    Zwischen Altach und Mattersburg ist wieder Mal die Hölle los: Bundesliga, erste Liga, UEFA-Cup, ÖFB-Pokal, an allen Fronten geht es hoch her. Und im EC gibt es endlich mal wieder gute Nachrichten für uns!

    UEFA-Cup: Hier agiert unsere Austria im Stil einer ganz großen Mannschaft. Zwei Spiele, zwei Siege, das sieht doch mal gar nicht so übel aus. Jetzt bloß gegen Nancy nix anbrennen lassen, dann haben wir einen Verein in der KO-Runde. Weniger Glück hatte da der FC Kärnten, denn der Angriff auf die Festung Gijon scheiterte. Aber vielleicht geht da gegen Lyngby noch was, mit denen haben wir schließlich noch eine Rechnung offen.

    Pokal: hier bahnt sich so langsam eine faustdicke Überraschung an: nach Rapid und Wörgl wurde nun Sturm Graz das nächste Opfer der kleinen Austria. Als nächstes ist Vorjahresfinalist Kärnten an der Reihe, aber längst traut man Austria II auch den Finaleinzug zu. Im zweiten Halbfinale stehen Bregenz und der LASK, die beide im Viertelfinale bis an die Schmerzgrenze gehen mussten und das Halbfinale wahrscheinlich zu erschöpft zum Toreschießen sein werden.

    Bundesliga: Die Fans auf allen Seiten waren enttäuscht, denn die zwei Spitzenspiele Sturm - Austria und Bregenz - Kärnten gerieten zu Nullnummern. Die Vorarlberger vergeben dadurch leichtfertig ihre Chance auf Tabellenplatz 1, und somit können sich die Hauptstädter trotz eines enttäuschenden 3:3 in Villach oben behaupten. Auch für Sturm geht es nach 7 Punkten in drei Spielen einen Platz nach oben, die Operation Titelverteidigung scheint noch möglich zu sein. Beim LASK geht dagegen der Sinkflug weiter, doch umsichtiges Haushalten bei den Oberösterreichern führt dazu, dass der UEFA-Cup weiter drin ist.
    Für Kärnten geht es wieder einen Platz hoch, und wenn man es den Klagenfurtern so einfach macht wie in Bregenz, zu punkten, dann kommen auch die Kärntner noch für den Titel in Frage.
    Die zweite Tabellenhälfte führen mit Villach und der Vienna zwei Vereine an, für die die Saison eher enttäuschend verläuft, aber immerhin scheint der Abstieg trotz zuletzt schwacher Leistungen kein Thema zu sein. Den werden wohl Schwanenstadt, Lustenau und Ried unter sich ausmachen. Bei den Riedern geht die groß angekündigte Aufholjagd weiterhin sehr langsam von statten, aber so allmählich geht es unten raus. Können die anderen beiden da noch mal dagegenhalten?

    Erste Liga: Ja will denn niemand aufsteigen? Mattersburg, Altach und Austria Kärnten legen ein Schneckenrennen hin, gegen das die Rückrunde von Ried letztes Jahr ein wahres Feuerwerk war. Der Grund ist natürlich das stark überreizte Torekonto der drei. Wenn es einer schafft, an den letzten zwei ZATs als einziger noch zulegen zu können, dann lässt sich schnell ein Riesen-Vorsprung ausdem Hut zaubern. Und da die Austria II nicht aufsteigen darf und sonst wohl niemand mehr oben rankommen kann, dürfen wir uns wohl noch eine Zeit lang dieses Schauspiel ansehen.
    Salzburg ist inzwischen in der ersten Tabellenhälfte angekommen, wohingegen Lustenau nach drei Niederlagen wohl endgültig aus dem Aufstiegskampf ausscheidet: 12 Punkte sind es schon auf Platz 2. In Wörgl müht man sich weiterhin vergebens ab, aus dem TK noch was brauchbares zu machen, und Rapid schafft nach drei Siegen endlich mal wieder den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz. Doch noch sind die Hütteldorfer (wie übrigens auch Wörgl!) nicht aus dem Schneider, denn Tirol hat längst den Turbo gezündet, siegt ebenfalls dreifach und verbessert sich prompt auf Rang neun. Leidtragender ist Schwadorf, bei den Niederösterreichern scheinen bald die Lichter auszugehen. Wird also noch ein Absteiger gesucht, und diesmal muss wohl ein großer Name den Profifußball verlassen. Nur wer?

    Geht da noch was?

    Drei Viertel der Saison sind in Österreich absolviert, jeweils einmal muss jeder noch gegen jeden Gegner ran. Und alle 20 Mannschaften fragen sich: was geht da noch? Ist der Abstieg noch zu Verhindern? Schaff ich's noch auf's Stockerl? Und was machen eigentlich unsere Eurofighter?

    Europapokal: Bah, nix für schwache Nerven! Die Austria verliert beide Spiele - und ist dennoch weiter. Gerade mal ein Törchen Unterschied reichen für den Einzug in die KO-Runde, dort ist aber gegen Vålerenga das Ende der Fahnenstange erreicht. Für Kärnten war bereits in der Zwischenrunde Schluss. Was dabei besonders bitter ist: die Heimnull, die ich so gerne als österreichische Seuche bezeichne, hätte Klagenfurt mehr gebracht. Letztlich bleibt aber festzuhalten: diese Saison war für Österreich ein klarer Schritt nach vorne, nächstes Jahr kann der Angriff auf die Schweiz starten!
    Bundesliga: und es wird knapper und knapper. Jetzt ist der SK Sturm plötzlich wieder da, die Steirer liegen nur noch ein Tor hinter der Austria. Dass die Veilchen TK-mäßig noch vor der Konkurrenz stehen, wird unwichtig, wenn man bedenkt, dass sie ohnehin nur auswärts treffen. Auch Bregenz kommt wieder einen Punkt näher an die Spitze ran, während der LASK den Abstand konstant hält und auf der TK-Seite immer konkurrenzfähiger wird. Aber mein Geheimtipp heißt nach wie vor Kärnten: fünf Punkte sind die Kelag-Burschen noch hinten, und die letzten neun Spieltage wird an den Kärntern kein Weg vorbei führen.
    Das gesicherte Mittelfeld besteht aus exakt einer Mannschaft, nämlich den Villacher Juniors. Für die Vienna gibt es weiter keine Entwarnung, zu knapp geht's da unten zu: Ried kommt langsam aber bestimmt, zieht an Lustenau vorbei und schließt punktemäßig zu Schwanenstadt auf. Der TK-Vorsprung schmilzt aber kontinuierlich dahin, sodass man für die Rieder wohl erst am letzten Spieltag Entwarnung geben kann - wenn überhaupt.
    Erste Liga: fangen wir mal unten an: mit Schwadorf haben wir wohl unseren ersten Absteiger in die Regionalliga gefunden, macht aber nix, da der Verein in dieser Form wohl ohnehin zu existieren Aufhört. Etwas überraschend ist, dass der SK Rapid wieder unten reingerutscht ist. Aber wer einen direkten Konkurrenten wie Innsbruck bei sich 5:2 gewinnen lässt, wird sich mit dem Thema Abstieg wohl noch länger befassen müssen. Die Tiroler sind jetzt seit 10 Spielen ungeschlagen und agieren wahrlich nicht wie Absteiger - da scheint es fast noch wahrscheinlicher, dass Wörgl noch unten reinrutscht. Die gewinnen zwar jetzt ihre Heimspiele, erkaufen sich die Punkte aber extrem teuer - vielleicht zu teuer.
    Die Dosen aus Salzburg ist ebenso wie die kleine Austria aus dem Gröbsten raus - nach oben ist da aber wenig Phantasie. Bei Austria Lustenau sieht das schon anders aus: nach drei lockeren Siegen ist der Anschluss wieder hergestellt, und irgendwer muss die Stadt ja in der Bundesliga vertreten, oder?
    Mattersburg ist, was die Aufstiegskandidaten angeht, der Verlierer der Runde. Die Burgenländer müssen zusehen, dass Altach und Austria Kärnten, die jetzt Punktgleich führen, nicht abhauen. Aber einen klaren Favortien in diesem Vierkampf kann man noch nicht ausmachen. Übrigens könnte Tirol mit 9 Siegen noch auf 60 Punkte kommen - das würde wohl reichen.

    Null Bock auf Nullnull

    Verehrte Österreicher,
    Was sich in der Bundesliga derzeit abspielt, lässt sich schwer in Worte fassen. Da ich auch nur ein kleiner Kommentator und kein Schiedsrichter bin, enthalte ich mich auch erstmal einer Stellungnahme. Is aber egal, schließlich geht es in der ersten Liga auch rund!

    Erste Liga: sechs Spiele vor Schluss ist die Lage noch immer unklar: Zwar hat sich mit Kärnten ein Verein per NMR vielleicht aus dem Aufstiegskampf verabschiedet, allerdings rückt in dessen Windschatten einer nach, den man bisher noch nicht so recht auf dem Zettel hatte: Red Bull Salzburg gewinnt wieder dreimal und ist jetzt tatsächlich oben dran.
    Die besten Chancen hat aber derzeit immer noch der SCR Altach: vier Punkte reichen, um Platz 1 zu verteidigen, allerdings sind nur noch zwei Heimspiele übrig. Dahinter folgt dank guter Tordifferenz Austria Lustenau, die sieben Punkte holen und sich dadurch auf Rang zwei Vorschieben - trotz des immer noch starken Rest-TKs. Zwei Aufsteiger aus dem Ländle? Wieso nicht? Mattersburg bleibt punktgleich in Lauerstellung, liegt aber nur noch ein Tor vor besagten Bullen. Aber auch die Austria hat nach dem unnötigen NMR noch Chancen: ein Punkt Rückstand und vier Heimspiele sind keine schlechte Ausgangslage, aber ob da das Rest-TK mitmacht?
    Somit zum Mittelfeld und dem Abstiegskampf: in letztem ist eine kleine Vorentscheidung gefallen, denn Rapid fällt trotz enormer Anstrengungen weiter zurück: 5 bzw. 6 Punkte auf Innsbruck und Wörgl werden für die entkräfteten Hütteldorfer wohl zu viel sein, und so droht ihnen neben den praktisch bereits abgestiegenen Schwadorfern der Gang in die Regionalliga Ost.

    Bundesliga: Neben dem üblichen Bericht möchte ich noch etwas loswerden:
    Eigentlich sollten die Regeln bekannt sein, trotzdem muß ich diese anscheinend wiederholen:
    Präambel: Grunsätzlich gilt, daß fair gespielt wird. Dazu gehört, daß jeder Trainer nur einen Verein spielt und auch keine Absprachen oder Freundschaftsergebnisse verabredet. […]
    REGEL 5 - DER TRAINER: 1. Jeder Mitspieler darf nur in EINEM Verein (!) Trainer im kompletten Torrauschnetz sein. […]

    Welche dieser Regeln nun gebrochen wurde, ob mit Vorsatz oder aus Rücksicht auf die Familie, ist mir als Spielleiter letztlich egal. Mir geht es um den Spielspaß aller, also auch derjenigen, die sich hier alleine durchkämpfen. Kurz: Mir sind vier Vereine aufgefallen durch ihre häufigen 0:0 gegeneinander. Ein 0:0 bedeutet einen Punktgewinn ohne Torkosten, sieht aber auch nicht nach bewußter Manipulation zugunsten eines Vereines aus. Daher gibt es nur eine verhältnismäßig milde Strafe: Für jedes 0:0 dieser vier Vereine untereinander wird der entsprechend gewonnene Punkt wieder abgezogen, ebenso wird pro abgesprochenem Spiel 0,8 TK abgezogen, s. d. sich folgende Abzüge ergeben:
    Sturm Graz: -8 Pkt., -6,4 TK
    Casino Bregenz: -5 Pkt., -4,0 TK
    LASK Linz: -5 Pkt., -4,0 TK
    Austria Wien: -3 Pkt., -2,4 TK

    Die vier Vereine stehen nun natürlich "unter Beobachtung", sprich: Ab jetzt sollten die Ergebnisse untereinander nach fairem Wettbewerb aussehen, andererseits gäbe es weitere Konsequenzen.




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