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    Torrausch:
    Bundesliga

       

    Im Osten nichts neues

    Inzwischen rollt in ganz Österreich die Wuchtel wieder, aber neues gibt es nicht wirklich zu verkünden: die Titelkandidaten setzen ihr wettsparen aus der Vorsaison fort, der Meister agiert international ohne Fortune, die Heimnull steht wie eh und je, Stronachs Erben legen einen blitzstart hin, und in der ersten Liga wirbelt das KI-Balett. Schön, wieder zu Hause zu sein.

    Europa: So schnell war's wieder vorbei. Bregenz hat sich in der CL-Qualifikation etwas zu lange über die (anscheinend) günstige Tordifferenz gefreut und ist am Ende auf den ältesten Trick hereingefallen, seit es Vierergruppen gibt. Dass Dundee United die Engländer (!) einfach so machen lässt, ist natürlich enttäuschend, aber verwundert auch nicht wirklich. Sei's drum, jetzt gilt es halt wieder, sich national zu beweisen. Auch Austria Salzburg hat seine internationalen Pflichten extrem schnell beendet, im UI-Cup setzte es gleich in der ersten Runde eine Niederlage gegen Venlo. Gut, da kann ich jetzt nicht wirklich einen Vorwurf machen, denn werstens Zählt der UIC nicht in die 5-Jahres-Wertung, und zweitens ist dieser Pokal für die Qualifikanten ohnehin eine Tortur. Schön, dass das Trauerspiel nach nunmehr über zehn Jahren bald ein Ende hat.

    Bundesliga: Dass der Meister der erste und auch zweite Tabellenführer ist, liegt Hauptsächlich an der Kraft der 4 Heimspiele. Dass der Tabellenzweite aus Wiener Neustadt bei nur zwei Heimpartien punktgleich ist, das ist die wirkliche Sensation. erneut legen die Stronachs einen Blitzstart hin, wie man ihn vielleicht bei einem Porsche, aber kaum bei einem Opel vermutet hätte. Bleibt nur zu hoffen, dass Scolae es nicht wieder übertreibt und diesmal den Absturz verhinden bzw abmildern kann.
    Die anderen Meisterschaftskandidaten, Namentlich Wacker und Kärnten, halten derzeit den Ball flach und spulen ihre Heimspiele sehr sparsam durch. Über 50 TK nach zwei ZATs liest sich natürlich toll, aber wehe, wenn da schon früh Punkte flöten gehen. Denn diese Liga hat ein paar recht - interessante - Trainer auf lager, wie etwa Ploak vom Aufsteiger Altach, der die erste Liga mit seiner Kamikaze-Taktik aufgerollt hat. Oder den Taktikfuchs Taktikfuchs vom SK Rapid, der aus dem Unterhaus die Heimnull mitbringt. Angesichts der 0:4-Niederlage gegen Magna gar nicht so übel die Entscheidung, aber hoffentlich wird die 0 nicht wieder salonfähig in Österreich.

    Erste Liga: Der geilste Klub des Landes liegt derzeit auf der 7, nicht übel für einen Aufsteiger, aber noch zu wenig angesichts der Tatsache, dass der erzfeind von der Vienna den direkten Wiederaufstieg anpeilt. Tabellenführer ist allerdings der andere Aufsteiger, der KI-gestützte FC Gratkorn. Einen Bilderbuchstart hat der Apparat da hingelegt, aber ob es für den direkten Durchmarsch in die "Tipp3" reicht, darf dann doch bezweifelt werden. Derzeit machen die Vienna und der wiedererstarkte FC Lustenau noch eine solidere Figur, aber der Chaot Eike Liebenow ist ja auch für den ein oder anderen taktischen AUssetzer berüchtigt. Gar nicht gut sieht es indes für Austria Kärnten (2 NMRs) und den LASK (ein NMR und ein ZAT, der auch nicht esser als ein zweiter NMR war) aus, die sich schon ein bisschen haben abhängen lassen - gute Nachrichten für den geilsten Klub des Landes, der wohl noch eine Weile gegen den Abstieg spielen wird.

    Gruß Benson

    ZAT 4: 06.07.2009 um 20:00 Uhr
    ÖFB-Pokal 06.07.2009


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    Aufschwung im Osten

    Ein weiteres Mal wird in Österreich angepfiffen - zum 22. Mal bereits. Titelverteidiger Kärnten ist 08-3 mit seiner zweiten Meisterschaft in die Reihe der österreichischen Topclubs aufgestiegen und greift langsam den Rekordmeister Vienna an. Aber die größte Aufbruchstimmung spürt man derzeit im Osten der Republik, denn drei der Vier aufsteiger kommen aus Wien und Umgebung - unter anderem ein besonders kingender Name.

    Die Kärntner werden versuchen, mit der Titelverteidigung zu Bregenz aufzuschließen, die die Meisterschale bereits drei Mal an den Bodensee geholt haben. Als größter Herausforderer darf dabei wohl Innsbruck gelten - trotz aller Dementi von Coach mdin - denn nach der sensationellen Vizemeisterschaft gibt es für Wacker schließlich nur eine Steigerung. Dahinter wird man sicher auch ein Auge auf die Routiniers Bregenz und Austria werfen müssen, oder auf die Vienna, die in der letzten Saison als amtierender Champion fast abgestiegen wäre und nun einiges wiedergutzumachen hat.
    Auf die Aufsteiger wird man besonders gespannt sein können: nachdem Schanenstadt neuerdings südlich von Wien liegt, hat Niederösterreich jetzt einen Bundesligisten. Scolae wird mit Wr. Neustadt versuchen, den ziemlich unrühmlichen Abstieg 08-1 vergessen zu machen, und mit dem Meister der ersten Liga kehrt ein ganz großer Name zurück auf die große Fußballbühne: Pfrony hat Austria Salzburg binnen kürzester Zeit wieder zu einem Topclub gemacht, jetzt kommt als nächstes großes Projekt der Klassenerhalt für das Salzburger "Original" - und vielleicht der ein oder andere Derbysieg.
    In der ersten Liga sind die Heißesten Aufstiegsanwärter natürlich immer die Absteiger: Ried und LASK haben 08-3 in einem ziemlich unübersichtlichen Finale die oberösterreichische Tragödie nicht aufhalten können, jetzt heißt es zurückschlagen! Lustenau 07, Mattersburg un Altach sind nach dem aus ihrer Sicht unglücklichen Saisonfinale auch wieder auf Aufstieg gepolt, also könnte sich da ein ganz heißes Rennen ergeben.
    Uns dann sind da ja noch die zwei Aufsteiger in die Erste Liga, zwei wirklich große Namen: Die Admira sieht mit neuem Geldgeber wieder besseren Zeiten entgegen und möchte die Südstadt langfristig wieder zur Bundesligabühne Machen, und bei Rapid solls einfach der Name richten. In den letzten Jahren systematisch kaputtgewirtschaftet, wagen die Hüttledorfer jetzt einen Neuanfang - kleiner, bescheidener, aber auch erfolgreicher soll er sein. In beiden Fällen werden noch Trainer gesucht, was aber zumindest bei den Grünen nicht viel länger als eine Rapidviertelstunde dauern sollte.

    Traumstart für Neustadt

    Der erste ZAT der Saison ist immer etwas besonderes. Besonders dann, wenn man als Aufsteiger in einer neuen Liga spielt. Und ganz besonders dann, wenn man eine neue Heimstätte fernab der alten Heimat bezogen hat. Der ehemalige Sc Schwanenstadt, neuerdings in Wiener Neustadt, war in so einer Situation, und siehe da: Der FC Magna ist der erste Tabellenführer der neuen Saison.

    Siege gegen Strum und Innsbruck sowie ein Remis auf der Hohen warte bedeuten 7 Punkte uns Platz 1 für die Neustädter, vor Meister Kärnten und RB Salzburg, die je ihre zwei Heimspiele geinnen konnten. Überhaupt sind alle Teams zu Hause sehr stark aufgetreten, es gab nur 2 Remis und keinen Auswärtssieg. Die zweite Punkteteilung fand zwischen Aufsteiger Austria Salzburg und Bregenz statt. Da wollte ouzo12 den Aufsteiger wohl mal auf Herz und Nieren prüfen, aber auch in der Mozartstadt hat sich herumgesprochen: der Klassenerhalt wird zu Hause erreicht, die Meisterschaft auf Reisen.
    Dementsprechend muss man sicher den zweiten ZAT abwarten, bis die meisten Teams auf 3 Heimspiele kommen und die Tabelle erstmals aussagekräftig wird.

    Erste Liga: Auch hier gab es nur einen Auswärtssieg, und der war eigentlich gar kein wirklicher, denn er fand im Lustenauer Derby statt: der FC07 schlägt dort die Austria, und setzt sich somit gleich mal auf einem Aufstiegsplatz fest. Tabellenführer ist zuerst mal Altach, die bei Aufsteiger Rapid einen Punkt entführten.
    Mit je 2 Pflichtsiegen starten die Aufsteigsaspiranten Mattersburg und Ried, dahinter kommt schon die Kapfenberger, die in Klagenfurt einen Punkt holten und in der zweiten woche den Angriff auf die oberen Ränge so richtig starten können - weiterhin ohne Trainer. Immerhin hat der größte Name der Liga, der SK Rapid, einen neuen Coach gefunden: ein gewisser Taktikfuchs wird versuchen, woran so viele vorgänger gescheitert sind: die Hütteldorfer wieder dahin zu bringen, wo sie eigentlich hingehören: an die zweite Stelle in der Stadt!

    Das Ländle ganz oben

    Nachdem die Teams aus dem Osten den ersten ZAT dominiert hatten, waren nun die Mannschaften aus dem westlichen Zipfel der Republik dran: Bregenz in der Bundesliga und Altach in der ersten haben sich beide extrem gut in Position gebracht und gehören von nun an wohl zu den gejagten. Während die erste Liga mal wieder zwei NMRs zu beklagen hatte, kann die Bundesliga mal wieder einen bescheidenen internationalen Erfolg feiern.

    Europa: Okay, besonders große Folgen hat der Sieg der Austria über Arsenal nicht, nachdem die Qualifikanten im UI-Cup eh mehr oder weniger chancenlos sind. Aber trotzdem: gewonnen ist besser als verloren, und zur Belohnung gibts ein Duell mit einem Team aus der härtesten Liga der Welt: Arsenal Kiew. Interessanter ist da schon das Auslosungsergebnis in der CLQ: Kärnten hat es mit PSG, Vålerenga und Malmö zu tun. vor allem letztere sind ein ganz harter Brocken, da ist Vorsicht gefragt - und Archivstudium!

    Bundesliga: OK, der neue Tabellenführer ist mal wieder die Vienna, aber das sollte jetzt auf der Hohen Warte niemanden in allzu große Jubelstimmung versetzen. Die Wiener haben bereits vier Heimspiele absolviert und gerade mal einen Punkt mehr als der Lokalrivale vom Verteilerkreis, der nur 2 mal zu Hause antreten durfte. Der wahre Tabellenführer ist somit Bregenz, während die Neustadt für ihre ebenfalls 10 Punkte auch schon 4 Heimspiele verbraucht hat. Der Grund für den Absturz der Magna war ein trostloses 0:3 daheim gegen die Austria, die dadurch auf besagte 9 Punkte kommt.
    Alles im Lot nach je drei Heimsiegen und drei Auswärtsschlappen ist für Kärnten, Sturm, Villach und Red Bull. Letztere haben sich gleich mit 5 Treffern gegen eine Derbypleite gegen Austria Salzburg versichert, allerdings haben die Austrianer derzeit genügend Probleme, ihre Heimspiele über die Runden zu bringen. 15 Gegentore in 6 Spielen sind schon happig, und so muss der Aufsteiger auf dem vorletzten Platz aushalten, knapp vor Innsbruck, die allerdings bei 2 Heimspielen noch voll im Soll sind.

    Erste Liga: Hier staunt derzeit alles über Altach: ein NMR von Kärnten, ein etwas zögerliches Auftreten von Austria II, und schon setzen sich die Vorarlberger mit 16 von 18 möglichen Punkten ab. Berücksichtigt man, dass absteiger Ried auf der 2 schon 4 Heimspiele verbraten hat, kommt da bereits ein recht komfortabler 5-Punkte-Vorsprung mit ordentlichem Rest-TK raus. Es folgen die Lustenauer Teams: Erst der FC mit einem durchwachsenen ZAT, dann die Austria mit einer glatten 9. Dann der zweite NMR-Club Mattersburg, der sich immerhin noch vor einer ungewohnt sparsamen kleinen Austria und einem teils etwas unglücklich agierenden Absteiger aus Linz halten kann.
    Die Abstiegsplätze belegen derzeit die Admira, die als Schießbude der Liga bereits ein heißer Anwärter auf den Abstieg ist, und Kärnten, denen ein weiterer NMR auch schon das Genick brechen könnte. Hoffen wir, dass es so weit nicht kommt.

    Endzeitstimmung in der Ersten

    Das erste Saisonviertel in der Bundesliga ist absolviert, und die beiden Wiener vereine haben eine spektakuläre Rochade hingelegt. Die Salzburger vermelden beide einen deutlichen Aufwärtstrend, während es den ersten NMR der Saison zu beklagen gibt. In der Ersten Liga scheint ein landesweiter Trainerstreik den Spielbetrieb nahezu lahmzulegen: gleich 5 Trainer erschienen nicht zu den Spielen, was auch zwei Entlassungen zur Folge hatte. In Europa gab es für Österreich mal wieder Licht und Schatten

    Wichtige Eimeldungen: 1. Der ÖFB-Pokal beginnt nächste Woche mit der Qualifikation. Alle Qualifikanten sollten bis dahin gesetzt haben!.
    2. Die Trainer Carlo50 und Rodrigo sollen sich bitte unverzüglich mit Cognac oder Don Vito in Verbindung setzen. Von euch beiden liegt derzeit keine gültige E-Mail-Adresse vor. Bitte innerhalb einer Woche eine Adresse angeben!

    Europapokal: Unser Aushängeschild Kärnten hat zunächst mal einen Traumstart hingelegt: Klarer Sieg und knappe Niederlage, Tabellenführung, alles super. Jetzt gilt es aber, auf PSG zu achten. Die haben nicht aus Nächstenliebe nur ein Tor geschossen, da muss man sich also im Rückspiel auf etwas gefasst machen.

    Bundesliga: wie schon erwähnt, schlagen die Wiener derzeit einige Salti: Ex-Tabellenführer Vienna holt statt der einkalkulierten 6 gar keinen Punkt (schon wieder eine 3:4-Auswärtsniederlage, diesmal in Innsbruck) und stürzt von der 1 bis auf die 9 - bei überschaubarem Rest-TK. Die Astria hingegen legt einen geradezu spielend einfachen Neuner hin und springt von der 8 bis ganz an die Spitze. Unterstützt wurden die Veilchen von einem NMR des SK Sturm, der sich dadurch erstmal in den Tabellenkeller verabschiedet und sich für einen der beiden Abstiegsplätze bewirbt.
    Hinter der Austria rangieren Bregenz und Kärnten. Während sich Meister aus Klagenfurt es weiterhin ruhig angehen lässt, Spielen die Bregenzer mutig drauf los, geben die bei der Vienna erbeuteten Punkte aber postwendend an Red Bull ab. Die Dosen klettern durch diesen Auswärtserfolg auf die 4, dicht gefolgt vom Lokalrivalen Austria. Dort hat man es nun endlich geschafft, die Abwehr zu stärken, zur Belohnung gibt es zwei Siege und den Sprung auf die 5, erstmals vor Mitaufsteiger Wr. Neustadt. Dort ist nach der Bitteren 4:3-Niederlage in Klagenfurt die erste Euphorie verflogen, künftig müssen sich die Niederösterreicher vielleicht wieder etwas mehr nach unten orientieren.
    Bei den Junios und bei Wacker läuft bisher alles nach Plan. die beiden machen es sich im unteren Drittel gemütlich, horten TK und zählen die Tage bis zur großen Attacke.

    Erste Liga: Ja, was soll man dazu sagen? Immerhin, der Höhenflug von Altach ist schön anzusehen, die Vorarlberger marschieren derzeit vorne weg und dem Aufstieg entgegen. Die zweite gute Nachricht ist: wer fleißig setzt, wird diese Saison keine Abstiegssorgen haben. Ried, Austrie Lustenau, Kapfenberg, Mattersburg und Kärnten haben nämlich nicht gesetzt, letztere haben damit ihre Trainer gefeuert. Das spült natürlich jeden nach oben, der das Setzformular bedienen kann.

    Steirer eingeschneit?

    Bruchrechnung für fortgeschrittene: Das erste Drittel der Saison ist absolviert, dabei haben vor allem die einige Trainer in ihren eingeschneiten Bergdörfern zu viele Achtel getrunken und die Spiele verpennt, wodurch wir bereits fast ein viertel unserer Übungsleiter verloren haben. Kärntens Chance auf den CL-Aufstieg ist derweil trotz Tabellenführung auf einen Bruchteil gefallen.

    Europa: Wie gesagt, der FCK befindet sich in der Zwickmühle. PSG hat das Toreschießen verpennt und braucht jetzt den 10. Punkt, und den gibt's nur in Klagenfurt zu holen. Immerhin hat Matthias die Ressourcen, um diesen Angriff noch abzufangen, aber die Tordifferenz wird nach 6 Spielen wohl im Eimer sein, sodass am Schluss der dritte Rang stehen könnte - ganz ähnlich wie bei mir übrigens. Bleibt also nur übrig, auf ein Wunder zu hoffen - und auf ein Bisschen Schützenhilfe von der Konkurrenz.

    Bundesliga: Hier haben wir einen neuen Tabellenführer, und der kommt aus Salzburg: mit einer 9er-Runde hat sich Xander bei nur 5 Heimspielen auf den ersten Rang geschoben, dank eines furiosen Auftritts in Favoriten (die Austria verlor beide Spiele gegen Salzburger Mannschaften mit 3:4 und ist damit einer der großen Verlierer der Woche) und eines geschenkten Dreiers in Graz, mit dem sich die Steirer erstens auf der 10 festsetzen und zweitens von ihrem Trainer trennen.
    Auf den Plätzen folgen Bregenz, die einfach mal abwarten und ihre Heimspiele durchziehen, die abgestürzte Austria, die Neustädter, die ebenfalls in Graz den Dreier geschenkt bekamen, sowie Kärnten und Innsbruck. Bei den beiden spart man weiter fleißig auf die große Aufholjagd, 11 bzw. 12 TK macht der Vorsprung auf den Tabellenführer schon aus - bei lediglich 6 Punkten Rückstand.
    Villach bildet quasi ein eigenes kleines Mittelfeld, darunter beginnt mit Austria Salzburg der Abstiegskampf. Die Austrianer müssen daheim weiter um jeden Punkt kämpfen, fügen aber nach der Vienna auch dem zweiten Wiener Team eine schmerzhafte Auswärtsniederlage zu. Die Döblinger sind beim Versuch, sich in Villach aus der Abstegszone zu befreien, auch nicht recht vorangekommen und bleiben bei angeschlagenem TK auf der 9 - immerhin mit 5 Punkten Vorsprung auf Sturm.

    Erste Liga: Die NMR-orgie der Erstligatrainer reißt nicht ab, jetzt haben sich Ried und Kapfenberg von ihren Coaches trennen müssen - womit die Steiermark komplett Trainerlos ist. Dem SCR Altach ist das alles Blunzn, ´dort steuert Ploak weiter auf eine Saison der Superlative zu. Bedenkt man, dass der Tabellenzweite AustriaII nicht aufstiegsberechtigt ist, steht da schon ein Vorsprung von 13 Punkten auf einen Nichtaufstiegsplatz zu Buche! Eigentlich reicht es bereits, wenn Altach die Heimspiele gewinnt, aber wer weiß, vielleicht haben sie da noch mehr vor.
    Als heißester Anwärter auf den zweiten Aufsteigsplatz gilt jetzt bereits Rapid, die trotz der Heimpleite gegen den LASK super dastehen. Auch Lustenau, Linz, Wörg und vielleicht der SV Ried sind noch mit von der Partie - vorausgesetzt, die Rieder haben in Zukunft mehr Glück mit den Trainern.
    Am Tabellenende ist der nunmehr Trainerlose SK Austria Kärnten wieder in die erfolgsspur zurückgekehrt, Kapfenberg konnte abgehängt werden und die diesmal sieglose Admira ist auch nur noch 2 Punkte entfernt.

    Aufsteiger trumpfen groß auf

    Der fünfte ZAT hat die Bundesliga mal wieder ordentlich zurcheinandergewirbelt, Außer den vereinen auf den Abstiegsplätzen blieb keiner an seiner Position. Während die Meisterschaftsfavoriten weiter sparsam (und trotzdem erfolgreich) agieren, machen vor allem die beiden Neulinge auf sich aufmerksam. Der Höhenflug der Bullen ist vorerst gestoppt, Kärnten hat sich in den UEFA-Cup gerettet.

    Bundesliga: Mit zwei Heimsiegen übernahm die Austria turnusgemäß die Spitze, weil Red Bull sich zu Hause gegen Wiener Neustadt allzu Billig besiegen ließ. Die Neustädter kommen dadurch nach einigen teilweise schmerzhafen fehlversuchen wieder Mal zu einem Auswärtserfolg und können ihren Abstand auf die Roten Plätze vergrößern.
    Das ist auch der Salzburger Austria gelungen, auf beeindruckende Weise. Ausgerechnet gegen den schärfsten Konkurrenten im Absteigskampf, geland den Violetten der erste Auswärts-Dreier. Zur belohnung dafür (und für den konsequenten Einsatz in den Heimspielen, der die Tordifferenz hoch hält) gibt's Platz 3, doch angesichts des angespannten TK muss der blick natürlich immer noch nach unten gerichtet bleiben.
    Dort unten belauern sich weiterhin die zwei Topfavoriten auf den Titel, Kärnten und Innsbruck. Die Kärntner haben sich in der CLQ aus ungünstiger Situation heraus noch in den UEFA-Cup gerettet, in der Liga setzen sie konsequent auf die Heimspiele und liefern sich mit den Tirolern ein wahres Steherrennen, fast 2 TK pro verbleibendem Spiel haben die beiden schon angehäuft - das kann ja noch was werden.
    Verlierer der Runde ist die Vienna, die nach dem schmerzhaften 4:3 in Innsbruck und der noch schmerzhafteren Heimniederlage gegen Salzburg tief im Abstiegskampf versinkt: eines der Schwächsten TK-Konten und schon 5 Punkte Rückstand (11 auf die wahren Konkurrenten im Absteigskampf), das sieht schon übel aus, zumal Sturm Graz unter leitung der KI ja auch wieder zu punkten beginnt - wenn auch noch etwas ungelenk, wie die Auswärtspartien der Steirer zeigen.

    Erste Liga: Altach hat zwar wieder kein Spiel verloren, aber der Höhenflug scheint sich dem Ende zuzuneigen. Erstmals gehen zu Haue Punkte verloren, in Wörgl reicht es auch nur zum Unentschieden. Dennoch: 13 Punkte Vorsprung sind immer noch überaus komfortabel. Dahinter folgen Austria Lustenau, die sich für die Derbyniederlage am 1. Spieltag revanchieren konnten, und Mattersburg, denen mit Siegen in Ried und in Favoirten der langersehnte Neuner und damit der Anschluss gelingt. Wörgl absolviert eine durchwachsene Woche, liegt jetzt aber Punktgleich mit Austria (dem verlierer der Runde), dem LASK und Rapid im Mittelfeld. Die Hütteldorfer können angesichts ihrer Reserven aber weiterhin vom Ausftieg träumen, während die dahinter platzierte Admira trotz der sieben erbeuteten Punkte eher nach unten schielen sollte. Noch ist der Vorsprung auf das Quartett Ried - Lustenau - Kapfenberg - Kärnten groß genug, soch bleibt die Frage: wie lange noch?

    Wo sind die Salzburger hin?

    Als ob der österreichische Fußball derzeit nicht schon genug um die Ohren hätte (Neuer Präsident, Brückner weg, Herzog weg)! Das Bundesland Salzburg hat diese Woche den Fußballbetrieb eingestellt, womit sich die Bullen womöglich aus dem Meisterschaftskampf verabschiedet und Austria Salzburg sich mit Sicherheit im Abstiegskampf zurückgemeldet hat. Auch in der ersten Liga hat ein noch recht neuer Trainer seinen ersten NMR hingelegt.

    Bundesliga: Trotz eines vergeblichen Angriffs in Villach hat der FC Wr. Neustadt die Tabellenspitze zurückrobert, wird aber im Meisterschaftskampf keine Rolle spielen. Den machen nach dem NMR von Red Bull wohl Bregenz (durch den überraschenden Punkt in Salzburg zweiter), Kärnten (ebenfalls ein Punkt bei Red Bull; vierter) und Innsbruck (Punkt bei Austria Salzburg; fünfter) unter sich aus. Die Austria verliert zu Hause gegen Sturm ärgerlicherweise 2 Punkte uns muss nach der Tabellenführung letztes Mal abreißen lassen.
    Austria Salzburg ist wie gesagt nach der 000 wieder voll im Abstiegskampf, wobei die Austrianer noch glück hatten, dass ihnen nur zwei Punkte abhanden gekommen sind. Sie gehen jetzt mit 6 Punkten Vorsprung, aber 5 TK Rückstand ins Fernduell gegen die Vienna. Villach bleibt zwar auf der 8, wird aber wohl nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Auch Sturm, inzwischen mit Zufi an Bord, macht boden gut. hier wird die entscheidende Frage sein, ob die Steirer einen zuverlässigen neuen Trainer finden.

    Erste Liga: Sieh an, Altach machts doch noch spannend. Anstatt den Vorsprung einfach zu verwalten, verzetteln sich die Vorarlberger auswärts und kommen endgültig von der Siegerstraße ab. Noch ist der Vorsprung groß, aber 16.3 TK bei 15 Ausstehenden Spielen sind nicht viel. Auch der LASK haut Tore raus, als ob es morgen verboten wird und stürmt kurzzeitig auf die 2, aber der Absturz ist hier schon vorprogrammiert. Als heißester Aufstiegskandidat nach Altach gilt inzwischen Rapid, mit einem komfortablen TK-Vorsprung auf die Konkurrenz aus Mattersburg und Klagenfurt ins letzte Saisondrittel gehen wird. Die Admira ist nach dem NMR ihres Trasiners auch wieder voll im Abstiegskampf angelangt, in den beinahe die halbe Liga verwickelt ist: vom achten bis zum Schlusslicht aus Ried sind es nur 3 Punkte, und das bei ziemlich identischem TK.

    Alle an Bord

    Das ist schön: die Salzburger sind beide wieder aufgetaucht und halten ihre Teams in der ersten Tabellenhälfte. Die Titelkandidaten haben noch nicht aus dem Sitzkrieg herausgefunden, und im Absteigskampf meldet sich schön langsam ein neuer Mitbewerber an. In der ersten Liga hingegen erweckt derzeit kein Team das Gefühl, als wolle man unbedingt aufsteigen.

    Bundesliga: Trotz eines ärgerlichen Punktverlustes gegen Sturm bleibt der Aufsteiger aus Wr. Neustadt auf der 1, auch wenn Meister Kärnten schon bedrohlich nahe gekommen ist. Die Kärntner investieren dezeit mehr TK in ihre Heimserie als die direkte Konkurrenz aus Innsbruck und Bregenz, was sich langsam bemerkbar macht. Vielleicht werden sie ja gegen die ziemlich sparsame Vienna erstmals auspacken.
    Red Bull ist wieder im kommen, wird aber dort oben nur eine Statistenrolle spielen (fürs internationale Geschäft könte es noch reichen), während beim neuen Tabellenfünften Austria Salzburg noch eine Korrektur zu erwarten ist: Pfrony sammelt 6 wichtige Punkte gegen den Abstieg, doch angesichts des knappen TK und der Tatsache, dass zahlreiche Konkurrenten auf übervollen Reserven sitzen, wird es von Woche zu Woche schwieriger.
    Während sich die Austria noch nicht so recht entschieden hat, in welche Richtung es gehen soll, scheint das bei Villach jetzt klar zu sein: nach einigen ärgerlichen Ergebnissen auswärts lässt das TK für die Faschingsbrüder nicht mehr viel Phantasie nach oben übrig. Viel mehr treten die Juniors - wenn auch als mit Abstand stärkste Mannschaft - in den Abstiegskampf ein.
    Dort stehen sich die Vienna und Sturm Graz gegenseitig auf den Füßen und nehmen einander die Punkte weg. Schon beachtlich, in welchem Tempo der Apparat in Graz den TK-Vorsprung zu nichte macht, ohne großartig voranzukommen. Nicht auszuschließen, dass die beiden Traditionsclubs gemeinsam den Gang in die ADEG antretren werden.

    Erste Liga: Man traut seinen Augen kaum: Der SCR Altach, noch vor Wochen die Erfolgsmannschaft des Landes, ist bereits seit 8 Spielen sieglos. Der Grund dafür könnte sein, dass Ploak seit einiger Zeit einen unglaublichen Topfen spielen lässt, das muss einfach mal gesagt werden. Die einzige Rettung für die TK-mäßig schon etwas überforderten Altacher scheint zu sein, dass die Konkurrenz sich auch nicht viel besser anstellt: der LASK verpulvert beinahe seine letzten Reserven für ein 4:4 in Klagenfurt, die Kärntner treten im Hanappi nur halbherzig an, weshalb auch Rapid nicht so recht von der Stelle kommt. Mein Tipp bleibt weiterhin: Altach und Rapid werden aufsteigen, und die Konkurrenz wird sich die Haare raufen ob der ausgelassenen Chance.

    So langsam geht es los

    Vier Wochen bleiben den Teams der Bundesliga noch, um das gesteckte Saisonziel zu erreichen. Die sogenannten Titelkandidaten haben sich ja bisher in extremer Zurückhaltung geübt, doch schön langsam tut sich was: die ersten zaghaften Versuche, einen Entscheidenden Vorsprung rauszuspielen, werden gestartet. Auch unten tut sich was, denn immer mehr Teams wollen anscheinend unten mitmischen, neuerdings auch die Bullen aus der Mozartstadt.

    Europa: Sieht so aus, als sollte es mal wieder eine gute Saison werden für RotWeißRot: drei von vier Teams haben im UEFA-Cup die nächste Runde erreicht, ledigleich Innsbruck war nach einem ärgerlichen NMR zum Auftakt chancenlos. Bereits jetzt ist ein zusätzlicher Platz in der Champions-League-Qualifikation den Österreichern nicht zu nehmen, und man male sich nur mal aus, was passiert, wenn sich jedes Jahr durchschnittlich ein Team für die Königsklasse qualifiziert! Es scheint so, als macht es sich langsam bemerkbar, dass der ÖFB in den Vergangenen Saisons einige talentierte Trainer an Land ziehen konnte.

    Bundesliga: Wo wir gerade bei den sogenannten Top-Trainern des Landes sind: dieses Scheckenrennen, dass sich Kärnten, Innsbruck undBregenz in den vergangenen Wochen geliefert haben, ist wirklich nicht schön anzuschauen gewesen. Längst hat jeder der drei einige Chancen verstreichen lassen, der Konkurrenz uneinholbar zu enteilen. Zuletzt dürfte sich der Meister aus Klagenfurt wohl geärgert haben, dass er gegen Villach und die Vienna gleich zwei solche Hochkaräter vergeben hat, während in Tirol langsam Bewegung in die Angelegenheit kommt: Wacker legt einen Souveränen Sieg beim SK Sturm hin und geht (modulo Heimspiele) in Führung. Die anderen beiden werden bald reagieren müssen, doch das wird nun von Woche zu Woche schwieriger.
    Offiziell an der Spitze hält sich aber weiterhin der FC Wr. Neustadt, der scheinbar unbekümmert weiter Punkte sammelt wie ein ganz großer. Noch lässt sich die Konkurrenz auf den Plätzen 2-4 das gefallen, doch Bregenz und Kärnten reisen ja nochmal ins Industrieviertel.
    Auf der 5 weiterhin Austria Salzburg, die nicht nur die sehr unglücklich agierende Wiener Austria (zwei 3:4-Auswärtspleiten), sondern neuerdings auch die konkurrenz aus der eigenen Stadt hinter sich halten können: bei Red Bull legt Xander schon den zweiten NMR hin, womit die Bullen, bis vor kurzem noch mit Außenseiterchancen auf den Titel, im Abstiegskampf angelang sind.
    Dort macht die Vienna weiterhin Fortschritte: die Konkurrenz konnte TK-mäßig abgehängt werden, jetzt fehlen nur noch die Punkte für den Klassenerhalt. Dass Sturm diese noch einfahren wird, darf inzwischen bezweifelt werden: wenn sich nicht bald ein Trainer findet, wird die KI das gesamte TK der Steirer bald für Sinnlose Abenteuer auf fremden Plätzen verbraten haben. Das rettende Ufer entfernt sich aber zunehmend.

    Erste Liga: Nach dem letzten NMR-Festival (Ried, Austria L, Admira) halte ich mich hier kurz: Die Aufsteiger stehen meiner Meinung nach mit Altach und Rapid fest, Eike stellt mich wie immer vor unlösbare Rätsel, und der Rest glaubt, dass die Saison nur 27 Spiele hat. Vielleicht sollte ich zum Sportklub wechseln und den Laden mal bisschen aufmischen

    Die Großen übernehmen

    Während der gesamten Saison hatte Österreich große Freude am FC Wr. Neustadt, der in seiner ersten Bundesligasaison munter vorneweg marschierte und zum erstaunen des Establishments Wochenlang die Tabellenführung okkupierte. Dass der Sturz ins Mittelfeld irgendwann kommen muss, war klar, jetzt scheint es so weit zu sein: mit Bregenz traut sich erstmals einer der großen Clubs aus der Deckung - und spielt währenddessen auch im Abstiegskampf eine bedeutende Rolle

    Bundesliga: Immerhin holen die Neustädter gegen Villach nochmal einen Heimsieg, doch Bregenz zieht mit einem Neuner recht locker vorbei: 2:3 auf der Hohen Warte. Wo sich Kärnten und Innsbruck noch belauern, gehen die Vorarlberger einfach mal in Führung. Besagte zwei Verfolger folgen auf den Plätzen 2 und 4, schleppen aber immer noch bis zu 3 TK pro übrigem Spiel mit sich herum. Kommende woche gibt es dann 3 Duelle der 3 Top-Teams untereinander, dann müssen doch langsam mal die Fetzen fliegen.
    Austria Salzburg, kürzlich nach einem NMR noch am Rande des Zusammenbruchs, hält sich u.a. mit einem rotzfrechen 1:0 gegen Kärnten auf der 5 und dürfte bei dem Vorsprung aus dem gröbsten raus sein: der UI-Cup-Platz ist inzwischen schon fast wahrscheinlicher als der Abstieg für die Aufsteiger.
    Im Abstiegskampf findet die Gegenwehr des SK Sturm bald ein jähes Ende: gegen die Vienna und A. Salzburg müssen dringend Punkte her, denn noch so einen desaströsen ZAT wie die letzten drei können sich die Steirer nicht mehr leisten. Die Vienna kommt auch nicht so recht voran, durch die bittere Heimniederlage gegen Bregenz wurde erneut die Chance verpasst, punktemäßig aufzuschließen. Immerhin konnte der Austria im Horr-Stadion ein Bein gestellt werden, so dass die Veilchen wie Bed Bull (wo Xander wieder aufgetaucht ist, nun aber bis Saisonende entlassungsgefährdet ist) und Villach (wo auch in den Anläufen 6 und 7 der ersehnte Auswärtssieg nicht gelang) weiter Bangen müssen.

    Erste Liga: hier bleibe ich bei meiner Prognose: der Aufstiegskampf ist längst entschieden, Altach und Rapid sind nicht mehr zu schlagen. Im Abstiegskampf wird die Entscheidung durch NMR fallen: wer den dümmsten/faulsten Trainer hat, steigt ab.

    Drei mal sieben ist Null

    Der vorvorletzte ZAT sollte sowas wie eine kleine Vorentscheidung in Sachen Meisterschaft bringen, spielten die großen drei doch drei mal direkt gegeneinander. Das, was dabei herausgekommen ist, wird in der Schachsprache als Patt bezeichnet, in der Politik als "Balance of Powers" oder "Equilibrium of Terror". Im östereichischen Fußball heißt so was "Jo seids denn es deppat?" Alle drei Spiele endeten bistdugscheit mit 7:0 für den Gastgeber. Das hätten die Herren auch billiger haben können.

    Europa: Sensationell: sowohl Bregenz (gegen Derby) als auch Kärnten (gegen Panserraikos) haben im UEFA-Cup das Achtelfinale erreicht und werden nun mit machbaren Gegnern belohnt. Mit 8.125 ist das jetzt schon die erfolgreichste Saison der ÖFB seit langer langer Zeit, und ein Punkt kommt auf Jeden Fall noch hinzu (dafür müssen die beiden nur ihre Heimspiele gewinnen). Ein Zweistelliges Ergebnis ist also definitiv noch im Rahmen des machbaren, und damit könnten wir den Druck auf die Konkurrenz (vor allem Niederlande, Norwegen und balkan) noch erhöhen.

    Bundesliga: Der FC Kärnten lässt zudem auch noch die Wiener austria mit 3:0 gewähren, was ihm Platz 3 und die Frage beschert, wo er noch hinwill mit seinem TK. Zwei Punkte weiter Vorne rangiert Insbruck, jetzt mit reserven von fast 4.0 pro verbleibendem Spiel, und Bregenz, seit Menschengedenken der schwächste der drei, Bleibt auf der 1, mit immerhin vier Punkten Vorsprung. OK, die Vorarlberger haben nur noch zwei Heimspiele, aber bei dem Restprogramm (in Wr. Neustadt, in Graz, bei Red Bull) fragt man sich: wo sollen die die Punkte noch liegen lassen?

    Neu auf der 4 ist die Salzburger Austria, noch immer zu Hause ungeschlagen und jetzt auch erstmals vor dem Mitaufsteiger aus dem Industrieviertel. Dort ist man auch noch nicht alle Abstiegssorgen los, denn die kommenden Wochen werden hart, bei gerade mal 7.4 Rest-TK. Mitten im Anstiegskampf angekommen ist jetzt auch Red Bull, die mit ihren 10 Toren zwar nur einen Sieg holen, dafür aber die rote TK-Laterne an sich reißen. Die Austria, fassungslos ob der Heimniederlage, steht jetzt auch nur noch knapp über dem Strich, der Rückstand zur Vienna beträgt gerade noch drei Punkte. Sturm Graz holt weiterhin nicht genug auf, um noch als echter Herausforderer im Ansteigskampf gelten zu dürfen. Naja, vielleicht zaubert die KI ja noch einen neuner aus dem Hut, aber wenn, dann bitte bald.

    Wie sagte Gorbatschow so schön...

    ...wir wissen alle, was Gorbi gesagt hat, damals in Berlin: Wer zu spät kommt, den bestraft das leben. Nun, noch ist nichts entschieden im Kampf um die Meisterschaft, aber ein Szenario, vor dem ich bereits seit Wochen warne, nimmt Gestalt an. Bregenz könnte sich ins Ziel retten, während die Verfolger an ihren TK-Reserven krepieren.

    Das Spiel gegen Villach war für Bregenz-Coach ouzo12 noch mal eine Zitterpartie, aber seit der 2:0-Sieg feststeht und Schwarz-Weiß damit die Tabellenspitze vor Kärnten (Drei lockere Siege) und Innsbruck (zwei verschenkte Punkte, ausgerechnet gegen Villach) behauptet wurde, scheint am Bodensee die Sonne: Die Tiroler verfügen jetzt über weltrekordverdächtige 6.5 TK pro verbleibendem Spiel, aber genau wie Kärnten werden sie damit nicht mehr als 9 Punkte holen können. Das heißt: Bregenz reichen 7 Zähler zur Meisterschaft, und die könnten drin sein. Red Bull und Sturm Graz sind genauso machbar wie die Vienna. Wenn Bregenz tatsächlich die Punktlandung gelingt (So sicher ist das allerdings auch noch nicht), dann bewahheitet sich mal wieder eine alte Torrausch-Weisheit: Wann du die Punkte holst, ist egal. Hauptsache du holst sie.
    Übrigens: da Bregenz und Kärnten sich auch im Pokalfinale gegenüberstehen, reicht auch der vierte Platz noch für den UEFA-Cup. Und den belegt auch nach der vorletzten Woche noch Austria Salzburg. Die behaupten sich vor dem Lokalrivalen von der Getränkeindustrie, und es wird schwer, den Aufteiger noch von der 4 zu verdrängen. Sowohl Villach als auch die Austria haben noch den vierten Rang im Visier, im direkten Duell wird sich entscheiden, welcher der beiden noch eine Chance auf den UEFA-Cup kriegt.
    Der andere Aufsteiger, der FC Magna aus Niederösterreich, wird sich nach vielen Wochen auf der 1 nun das Saisonende herbeisehnen. Fünf Punkte trennen sie noch von der Vienna, die auf dem neunten Platz festgenagelt scheint und nächstes mal unbedingt den Neuner braucht. Für Sturm Graz hat das Leiden nun immerhin ein Ende, der Zufi, der schon so viele vereine gerettet hat, hat sich bei den Steirern wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Immerhin: bei der Frage, wer Meister wird, hat er noch ein Wörtchen mitzureden - genau wie die Vienna.

    Erste Liga: In Einer Saison mit extrem vielen NMRs und ohne große Sportliche Höhenflüge ist hier das Ende der Spielzeit erreicht: Die kleine Austria zeigt, wie man als KI zu spielen hat und holt sich mal wieder den Titel. Rapid hat mit 7 Siegen am Stück tatsächlich noch die Altacher überholt, aufsteigen werden trotzdem beide. Und das wichtigste zum Schuss: kein Menschlicher Trainer ist abgestiegen, und der SV Wörgl, in realiter übrigens zum zig-ten Mal im Konkursverfahren, verschwindet auch bei Torrausch von der Bühne - vielleicht für immer.

    Es kam wie es kommen musste

    Das war sie also, die Bundesliga-Saison 2009-1: Im Endspurt hat sich das vermeintlich schwächste der drei favorisierten Teams durchgesetzt, im Mittelfeld dürfen sich die Austeiger über respektable Platzierungen freuen, und ganz unten steht dem sensationellen Wiederaufsteig von Rapid der Verlust zweier anderer Traditionsvereine gegenüber.

    Am Ende hat er's also doch geschafft: wie von mir prophezeiht rettet ouzo12 mit seinen Bregenzern einen hauchdünnen Vorsprung ins Ziel und baut mit dem inzwischen Vierten Meistertitel den Vorsprung als Rekordmeister Österreichs weiter aus. Die Verfolger, Kärnten und Innsbruck, konnten zwar alle verbelbenden Spiele gewinnen und den Vorsprung auf Platz 4 auf beachtliche 12 Zähler ausbauen, doch am Schluss fehlte ein Punkt. Ein etwas glücklicher Erfolg in Graz und ein dramatischen 4:4 zu Hause gegen die Vienna reichten am Schluss, um die beiden auf Distanz zu halten.
    Die eigentliche Vorentscheidung war, wie jetzt klar wird, bereits vor 3 Wochen gefallen, als Bregenz mit einem Sieg auf der hohen Warte den Sprint anzog, während sich die Konkurrenten weiter belauerten. Trotz des zuletzt enormen TK-Vorsprungs konnten sie die Lücke einfach nicht mehr schließen, und eine alte Wahrheit hat mal wieder gesiegt: mehr als drei Punkte pro Spiel macht keiner.
    Den kampf um Platz 4 hat Villach gewonnen. Austria Salzburg hatte nach einer fantastischen Rückrunde im knallharten Restprogramm nichts mehr zuzulegen, hält sich aber, nachdem die Villacher mit 3 Siegen vorbei (und in den UEFA-Cup) gestürmt waren, wenigstens noch die Austria vom Leibe. Für Mikey, der bei der Vienna mit 5:4 unterlag, geht somit eine weitere enttäuschende Saison zu Ende: Platz 6 entspricht nicht ganz dem Selbstverständnis der Veilchen.
    Der FC Wiener Neustadt, der die Liga über Wochen hin angeführt hatte, konnte den Absturz kurz vor Schluss mit deinem 4:3 gegen den Mitaufsteiger noch aufhalten und schließt die Saison auf der 7 ab, knapp vor Red Bull, die nach turbulenten wochen wohl froh sein müssen, dass sie überhaupt die Klasse halten. Da hätte man sich zur Winterpause noch eine andere Platzierung ausgerechnet.
    Ganz bitter endete die Saison für die Vienna: von Anfang an unten drin, Schaffte es Ex-Meister Georg nie, das Team zu stabilisieren. Viel zu viel TK wurde bei erfolglosen Abenteuern auf fremdem Platz liegen gelassen (& Punkte aus 25 Toren sprechen eine deutliche Sprache), und so muss das Urgestein zusammen mit den längst ruinierten Stürmern aus Graz den gang in die ADEG antreten. Einen Trost gibt es nach der verlorenen Saison für die Hauptstadt: der SK Rapid schafft den doppelten Aufstieg und kehrt zusammen mit dem SCR Altach wieder zurück in die Bundesliga.
    Ich verabschiede mich nach einer vor allem International sehr erfolgreichen Saison in die verdiente Sommerpause. Bleibt sportlich, liebe Österreicher.

    Auf geht's!

    Nur eine kurze Info zu den EC-Teilnehmern (UI-Cup beginnt bereits heute) von mir:
    Champions League Quali: SC Bregenz
    UEFA Cup: FC Kärnten, Wacker Innsbruck, BSV Juniors
    UI-Cup: SV Austria Salzburg

    Einen ausführlicheren Text gibt es dann von Benson.




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